Tarifkonflikte

Warnstreiks in Duisburg bei Thyssenkrupp, Uni und Polizei

In der vergangenen Woche hatte die IG Metall bereits die Beschäftigten von Arcelor-Mittal in Duisburg zum Warnstreik aufgerufen.

In der vergangenen Woche hatte die IG Metall bereits die Beschäftigten von Arcelor-Mittal in Duisburg zum Warnstreik aufgerufen.

Foto: Kerstin Bögeholz

Duisburg.  Anlass der Arbeitsniederlegungen in Duisburg sind die Tarifrunden für die Beschäftigten des Landes und der Eisen- und Stahlindustrie.

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Zu einem ganztägigen Warnstreik ruft die Gewerkschaft Verdi heute die Beschäftigten der Universität Duisburg/Essen auf. Für Mittwoch ruft Verdi die Beschäftigen der Justiz, der Bau- und Liegenschaftsverwaltung NRW sowie die Beschäftigten des Landesarchivs zu ganztägigen Warnstreiks auf. Hintergrund ist die Tarifrunde für die Beschäftigten des Landes. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Bezüge um sechs Prozent, mindestens aber um 200 Euro.

Für Mittwoch hat zudem die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Beschäftigten in den Polizeibehörden in NRW zu einer „aktiven Mittagspause“ aufgerufen. Auch die Polizisten, Tarifbeschäftigten und Verwaltungsbeamten der Polizei beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) werden sich nach Angaben der GdP an der Protestaktion an der Schifferstraße (Innenhafen) beteiligen.

Im Tarifkonflikt in der Eisen- und Stahlindustrie gibt es den nächsten Warnstreik am Mittwoch. Bei der Kundgebung vor Tor 1 von Thyssenkrupp Steel in Bruckhausen spricht Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall.

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