Duisburg-Rheinhausen. Zehn Jahre nach dem Skandal um das Roma-Haus ist das Drama um verfehlte Migrationspolitik reif fürs Theater. So war die Premiere in Rheinhausen.

Ein Theaterstück der ganz anderen Art. Action – Fehlanzeige. Wechselndes Bühnenbild – nein. Farbige Lichtkegel – nicht bei diesem Thema. „Das Problemhaus“, eine Aufführung des Kom’ma-Theaters in Rheinhausen, ist ein aufwühlendes, starkes, durchdringendes Stück Sozialgeschichte mit Nachhall für die Zukunft. Politisch, emotional, ethisch und vor allem: Hochaktuell. Thema ist das sogenannte Problemhaus In den Peschen 3-5, das vor zehn Jahren bundesweit Aufmerksamkeit erregte, weil hunderte Roma in dem achtstöckigen Gebäudekomplex für Skandalberichte und Schlagzeilen sorgten. Eine Stunde ergriffene Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer.