Politik

Das sind die CDU-Initiativen für Rheinhausen

Der neue Kreisverkehr Jägerstraße/Lange Straße/Kreuzacker/Trompeter Straße, genannt „Impelmann“-Kreuzung. Die Mittelinsel soll bepflanzt werden.

Der neue Kreisverkehr Jägerstraße/Lange Straße/Kreuzacker/Trompeter Straße, genannt „Impelmann“-Kreuzung. Die Mittelinsel soll bepflanzt werden.

Foto: Arnulf Stoffel

Rheinhausen.   Mit 14 CDU-Initiativen hat sich die Bezirksvertretung zu befassen. Unter anderem geht’s um die „Impelmann“-Kreuzung und um die Halde Rockelsberg.

Sie müssen lange zusammengesessen haben, die Damen und Herren Bezirksvertreter der CDU. Mit einer Fülle von Initiativen und Fragen hat sich die zuständige Bezirksvertretung (BV) in ihrer kommenden Sitzung zu befassen (siehe Info-Kasten rechts). Genauer gesagt handelt es sich um sechs Anträge und acht Anfragen.

Los geht’s: In Bergheim will die Partei die neu geschaffene Mittelinsel des Kreisverkehrs „Impelmann“ aufhübschen. Hier und gegebenenfalls auf den benachbarten Freiflächen soll eine aktive gärtnerische Gestaltung entstehen mit pflegeleichten, überwiegend heimischen Stauden, die ganzjährig Blüten bilden und damit Nahrung für Insekten bieten.

Landmarke auf der Halde Rockelsberg?

Die Unions-Vertreter schreiben außerdem von einer interreligiösen Initiative. Diese will auf der Halde Rockelsberg eine Landmarke als spirituellen Ort der drei in Rheinhausen vorhandenen monotheistischen Glaubensrichtungen platzieren. Unterstützt werde dies laut Aussage von BV-Fraktionschef Ferdi Seidelt durch Mittel aus dem Bundesinnenministerium. Oberbürgermeister Sören Link sei die Idee im März vorgestellt worden und man wolle nun wissen, was daraus geworden ist.

In einer weiteren Anfrage geht es um die „prekäre Parkplatz-Situation rund um das Bertha-Krankenhaus.“ Pikant ist laut Seidelt, dass beim Erweiterungsbau der Klinik wohl etliche Stellplätze vergessen worden seien, „die Konsequenz ist deutlich zu spüren.“

Nächste Anfrage: Der abschüssige Trampelpfad vom Parkplatz des Kruppsees auf die Bachstraße verdreckt regelmäßig den Bürgersteig. Die CDU will dort entweder den sicheren Ausbau mit einer Treppe oder eine komplette „Abbindung“. Ziel müsse eine verkehrssichere Gesamtsituation sein.

Wie weiter am Bahnhof Trompet?

Über Verkaufspläne und den Zustand des Bahnhofes Trompet hatte diese Zeitung jüngst berichtet. Die CDU hat jede Menge Fragen formuliert, will wissen, was denn nun aus dem Haltepunkt wird. Die Fraktion: „Die ungeordnete Situation des Parkens am Trompeter Bahnhof einerseits und die Verkaufsabsichten des Bundeseisenbahnvermögens für das Grundstück andererseits, haben diesen Standort im vergangenen Jahr ins Blickfeld gerückt.

Ein attraktiver öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist im Interesse aller. Der Umbau/Ausbau des Trompeter Bahnhofs ist von hoher Bedeutung. Insbesondere für Pendler müssen geeignete und ausreichende Flächen zur Verfügung stehen. Das ist derzeit nicht der Fall.“

Was will die CDU noch? Unter anderem wissen, was mit dem Gelände der ehemaligen Traglufthalle an der Werthauser Straße geschieht (wir berichteten). „Hält die Eigentümerin des Areals, die Woma-Kärcher Group, noch an ihrer Betriebserweiterung fest“?’

Die anderen Fraktionen halten sich mit Anträgen und Anfragen diesmal zurück. So will die SPD wissen, wie es mit der P&R-Situation am Bahnhof Rheinhausen und auch mit dem sogenannten „Nebenzentrum Rheinhausen“ insgesamt weitergeht.

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