Kinderkarneval

Der jecke Nachwuchs feierte in Duisburg-Homberg eine Party

Auch lustige Ballonspiele gehörten zum Programm.

Auch lustige Ballonspiele gehörten zum Programm.

Foto: Kai Kitschenberg

Duisburg-Homberg.   Biene Maja, Marienkäfer, Polizisten und Prinzessinnen füllten die Glückauf-Halle. Die jungen Karnevalisten kamen in Kostümen ihrer Helden.

Wie man in der Glückauf-Halle richtig feiert, haben bereits vor der großen Prunksitzung die kleinen Jecken vorgemacht. Beim Kinderkarneval der Karnevalsfamilie kamen mehrere hundert Kinder mit ihren Eltern. Biene Maja, Marienkäfer, Polizisten, Cowboys und Prinzessinnen – sie alle waren da. Die jungen Karnevalsfreunde kamen in den Kostümen ihrer Lieblingshelden.

Zum dritten Mal fand die Sitzung statt. Vorher wurde in der Aula der Erich-Kästner-Gesamtschule getobt. „Das wurde aber zu klein“, sagt Thorsten Willems von der Karnevalsfamilie. In diesem Jahr wäre auch fast die Glückauf-Halle zu klein gewesen. Denn in den Vorjahren hatten die Karnevalisten sie mittels Vorhang in der Mitte geteilt. Diesmal war der Andrang schon im Vorverkauf so groß, dass der Vorhang nicht eingesetzt und die ganze Halle benutzt wurde. „Es wird von Jahr zu Jahr besser angenommen.“

Zwar gab es bei der Sitzung, die traditionell von den drei Tanzgarden der Karnevalsfamilie gestemmt wird, auch einige Garde- und Showtänze zu sehen, aber viel wichtiger waren die Tänze und Spiele, bei denen die Kinder selbst mitmachen durften. Es gab Staffelläufe mit Ballons zwischen den Knien, den „Pinguin Eierlauf“, Schokokuss-Wettessen und Wattepusten. Auf der rund zweistündigen Veranstaltung wurde zum Abschluss auch eine Polonaise durch den Saal getanzt – Hauptsache, die kleinen Jecken konnten sich austoben.

Spielen und Mitmachen

„Mitmachspiele und –tänze und ganz viel Musik sind wichtig. Man muss die Kinder einbeziehen“, sagt Stefanie Willems, Trainerin der Tanzgarden. Denn Kinder sind eigentlich noch viel glühendere Anhänger des jecken Treibens als Erwachsene. Vor allem dann, wenn es darum geht, Kamelle zu fangen oder ausgelassen und verkleidet umher zu toben. Bonbons gibt es auf einer Kindersitzung zwar auch, aber meistens nicht so viel wie bei einem Zug. Aber verkleidetes Herumtoben und ein kindgerechtes Programm gibt es darum umso mehr. Darum dürfte wohl auch im kommenden Jahr der Vorhang nicht wieder in die Glückauf-Halle eingehängt werden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben