Lkw-Belastung

Die Stadt Duisburg macht ernst und schleppt sechs Lkw ab

Seit Anfang des Monats gibt ist am Toeppersee das Halteverbot für Lastwagen ausgeschildert. Die Lücken zwischen den Lastern werden größer, sagt die SPD.

Seit Anfang des Monats gibt ist am Toeppersee das Halteverbot für Lastwagen ausgeschildert. Die Lücken zwischen den Lastern werden größer, sagt die SPD.

Foto: Friedrich

Duisburg-Rheinhausen.  Diese Sonderaktion gegen Falschparker am Toeppersee in Duisburg soll kein Einzelfall bleiben. Nächste Woche geht’s weiter

Der Druck auf die Lkw-Fahrer und die Spediteure steigt. Oberbürgermeister Sören Link lässt seinen Worten auch Taten folgen und die Stadt zeigt, dass sie falsch parkende Trucker am Toeppersee und anderswo nicht tolerieren will. So wurden bei einer Sonderaktion der städtischen Verkehrsüberwachung wie die Pressestelle der Stadt erst jetzt meldet, bereits am Dienstag, 10. März, sechs Lkw abgeschleppt, die im Parkverbot auf der Neuen Krefelder Straße und dem Borgschenweg in Rheinhausen abgestellt waren.

Insgesamt wurden drei Lkw mit Auflieger, ein 7,5-Tonnen-Lkw, vier Lkw-Auflieger, ein Lkw-Anhänger und ein Wohnwagen festgestellt, die auf den beiden Straßen verbotswidrig parkten. Vier der verwarnten Fahrzeugeigentümer konnten ermittelt werden, die ihre Fahrzeuge daraufhin freiwillig entfernten. Bei den Fahrzeugen, deren Halter sich nicht ermitteln ließen, wurden sie durch ein Abschleppunternehmen, das mit mehreren Lkw-Abschleppwagen anrückte, abgeschleppt. „Wir werden die Belastungen durch Logistik Schritt für Schritt reduzieren“, so Oberbürgermeister Sören Link. „Dafür sind regelmäßige Kontrollen der Parkverbote ein wichtiger Bestandteil.“

Parkverbotsschilder wurden am 5. März aufgestellt

Am Toeppersee haben in den vergangenen Monaten lange Reihen geparkter Lkw zu vielen Beschwerden von Anwohnern und Menschen, die dort Erholung suchen, geführt. Daraufhin wurde das Parken auf dem Seitenstreifen für Lkw und deren Auflieger einheitlich verboten. Entsprechende Verkehrsschilder wurden am Donnerstag, 5. März, aufgestellt. Die Parkmöglichkeiten gelten jetzt nur noch für Pkw.

Bußgeld ist mit 15 Euro sehr gering

Nach einer Karenzzeit von drei Tagen erteilt die städtische Verkehrsüberwachung seit Montag, 9. März, kostenpflichtige Verwarnungen für verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge. Mit 15 Euro ist das Bußgeld aber gering und nicht richtig abschreckend. Die Wirkung des Verbots blieb daher in den ersten Tagen begrenzt und weit hinter den Erwartungen der betroffenen Anwohner zurück. Die SPD zeigte sich dagegen zunächst erfreut über erste Erfolge und größer werdende Lücken.

Hier gibt es mehr Artikel aus dem Duisburger WestenDa aber durch die Verwarnungen alleine das Lkw-Parkverbot offenbar nicht durchgesetzt werden kann, sollte die Sonderaktion am Dienstag den Anweisungen größeren Nachdruck verleihen. Für die kommende Woche sind weitere Aktionen der Verkehrsüberwachung geplant.

Leserkommentare (1) Kommentar schreiben