Bürger-Initiative

Duisburg fehlt Geld für den Betrieb des Freibads Toeppersee

Das Sprungturm-Becken am ehemaligen Freibad Toeppersee wir wohl auch weiterhin wasserlos bleiben.

Foto: Tanja Pickartz

Das Sprungturm-Becken am ehemaligen Freibad Toeppersee wir wohl auch weiterhin wasserlos bleiben.

Duisburg-Rheinhausen.  Die Stadt hält eine Wiedereröffnung des Freibads Toeppersee aus Kostengründen für nicht möglich. Fast 2000 unterzeichnen eine Online-Petition.

Immer mehr Bürger wünschen sich die Wiedereröffnung des ehemaligen Freibades am Toeppersee. Nach der Berichterstattung in dieser Zeitung über die hierzu gegründete Bürger-Initiative und ihre Facebook-Gruppe „Wir wollen das Freibad Toeppersee zurück“ sowie die Online-Petition dazu, fanden sich in zwei Tagen Hunderte weiterer Unterstützer. Waren es vor zwei Tagen noch 1.576 Menschen, die die Online-Petition unterzeichneten – davon 1.349 in Duisburg, so sind es am Donnerstag bereits 1.858 Unterstützende – davon 1.596 in Duisburg. Und auch die Facebook-Gruppe wächst weiter.

Sportliche Folgenutzung des Geländes

Bei der Stadtverwaltung verfolge man diese Stimmungen in der Bürgerschaft, so ein Pressesprecher der Stadt Duisburg. „Je nach Sachverhalt ist es auch möglich, dass entsprechende Anregungen in nachfolgende Planungen aufgenommen beziehungsweise dort berücksichtigt werden. Festzuhalten ist aber auch, dass eine Online-Petition in dieser Form keine unmittelbare rechtliche Wirkung entfaltet“, heißt es weiter. Zudem ist „Duisburg Sport seit einiger Zeit gemeinsam mit verschiedenen Bereichen der Verwaltung darum bemüht, eine andere sportliche Folgenutzung für die brachliegenden Flächen des ehemaligen Freibads zu finden“, so der Pressesprecher weiter. Doch: „Eine Nutzung als Schwimmbad ist für uns als Stärkungspaktkommune derzeit aus Kostengründen nicht möglich.“

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