Einladung zum Essen

Ein fröhliches Aufeinandertreffen der (Ess-)Kulturen gab es am Samstagnachmittag auf dem Schulhof der Sekundarschule Rheinhausen am Körnerplatz. Zum ersten Mal hieß es: „Rheinhausen bittet zu Tisch“. Dabei wurde quer über den Schulhof eine Essenstafel aus selbst mitgebrachten Tischen und Stühlen aufgestellt. Aber auch wer keine Möbel mitbrachte, durfte Platz nehmen. Dafür stellte die Schule ihr Mobiliar zur Verfügung. Nur das Essen brachte sich jeder selbst mit.

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Ein fröhliches Aufeinandertreffen der (Ess-)Kulturen gab es am Samstagnachmittag auf dem Schulhof der Sekundarschule Rheinhausen am Körnerplatz. Zum ersten Mal hieß es: „Rheinhausen bittet zu Tisch“. Dabei wurde quer über den Schulhof eine Essenstafel aus selbst mitgebrachten Tischen und Stühlen aufgestellt. Aber auch wer keine Möbel mitbrachte, durfte Platz nehmen. Dafür stellte die Schule ihr Mobiliar zur Verfügung. Nur das Essen brachte sich jeder selbst mit.

So gab es deutsche Hausmannskost, genauso wie türkische oder indische. Bei herrlichem Sonnenschein gab es einen regen Austausch und auch gegenseitiges Probieren. „Die Menschen kommen hier zusammen und mischen sich. Wir haben uns alle unglaublich gefreut, dass es so gut angenommen wird“, sagt Martina Zilla Seifert, Leiterin der Sekundarschule. Trotz vieler anderer Veranstaltungen, unter anderem der Drachenboot-Regatta am Toeppersee, seien viele gekommen.

Organisiert wurde die Aktion vom Stadtteilarbeitskreis Hochemmerich in Kooperation mit der Sportjugend Duisburg und dem Jugendförderungsverein Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen. Schon jetzt ist laut Zilla Seifert klar: „Es wird eine Wiederholung geben.“ Die alevitische Gemeinde Duisburg, die ebenfalls bei der Veranstaltung tatkräftig mitgemacht hat, könnte beim nächsten Mal Gastgeber sein.

Tänze in landestypischer Tracht

„Beim Essen kommt man automatisch miteinander in den Dialog. So reden die Menschen nicht nur über- sondern auch miteinander“, so CDU-Bürgermeister Volker Mosblech. Diese Kommunikation sei ein wichtiger Stützpfeiler für die Stadtgesellschaft. Auch die SPD-Bezirksbürgermeisterin Astrid Hanske hob die verbindende Wirkung der Nahrungsaufnahme hervor. „In allen Kulturen und Religionen sind Feste mit das gemeinsamen Essen und Trinken verbunden.“

Während der etwas mehr als zweistündigen Veranstaltung gab es auch ein Kulturprogramm. Es traten die Folkloregruppe „BAL-DER“ und das Allerwelt-Ensemble Duisburg auf. „BAL-DER“ zeigte einen westtürkischen Volkstanz. Für den Zeybek-Tanz hatten sich die jungen Tänzer in landestypische Tracht geworfen. So wurde es nicht nur ein Programm der unterschiedlichen Esskulturen, sondern auch mit vielen kulturelle Höhepunkten.

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