Soziales

Fünf Jahres Seniorenlotsen Hochheide

Die Kooperationspartner der „Seniorenlotsen Hochheide" bei der Gründung vor fünf Jahren. In der Mitte: Cárry Stief von der Awo Hochheide/Baerl.

Foto: Julia Wolf

Die Kooperationspartner der „Seniorenlotsen Hochheide" bei der Gründung vor fünf Jahren. In der Mitte: Cárry Stief von der Awo Hochheide/Baerl. Foto: Julia Wolf

Das Beratungsnetzwerk für Angebote im Alter feiert heute seinen Geburtstag mit vielen Aktionen auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz

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Es gibt viele gute Angebote für ältere Menschen. Auch in Homberg-Hochheide. Zusammengefasst wurden sie im Netzwerk der Seniorenlotsen Hochheide. Als Wegweiser zu einem besseren Leben im Alter arbeiten dazu viele Partner vor Ort eng zusammen. Und das seit mittlerweile fünf Jahren.

Die Seniorenlotsen Hochheide sind das Ergebnis des Pilotprojekts „Beratungspartnerschaften“, das die Stadt Duisburg mit der Pflegekonferenz initiierte. Im Rahmen der Überlegungen und Empfehlungen der kommunalen Senioren- und Pflegeplanung hätte sich die Frage nach tragfähigen, kleinräumigen Kooperationen beziehungsweise Netzwerken gestellt, um den Senioren im Ortsteil hilfreiche Unterstützung zu geben, so die Seniorenlotsen Hochheide.

Regelmäßige Treffen der Kooperationspartner

Das Begegnungs- und Beratungszentrum (BBZ) der Awo-Duisburg in Hochheide war eines von insgesamt drei Standorten für das Pilotprojekt. Cárry Stief, Leiterin des Awo-BBZ Homberg-Hochheide brachte dabei am 14. Mai 2013 erstmals die unterschiedlichen Akteure im Duisburger Westen zusammen.

Bis heute treffen sich die Netzwerkpartner regelmäßig und suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, den älteren Menschen im Stadtteil den Zugang zu Beratung und Unterstützung zu erleichtern. Zu diesen Netzwerkpartnern, die sich nun zum fünften Jahrestag der Gründung am heutigen Montag, 14. Mai, auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz präsentieren werden, gehören unter anderem das Sozialwerk St. Georg Niederrhein gGmbH, die Stadt Duisburg, die Polizei Homberg, der Bezirksbürgermeister Homberg/Ruhrort/Baerl, das Demenz-Servicezentrum Westliches Ruhrgebiet, die Wohnungsgenossenschaft Rheinpreußensiedlung eG, das multikulturelle Seniorenzentrum Haus am Sandberg des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Menüservice Apetito und viele weitere Unterstützer.

Unkomplizierte Hilfe für ältere Menschen

„Wir haben beschlossen, durch eine gute Vernetzung und enge Zusammenarbeit gemeinsam für die Senioren im Stadtteil auf unkomplizierte Art Hilfe zu leisten“, erklärt Cárry Stief die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. „Um dies zu erreichen, treffen wir uns regelmäßig, tauschen uns aus und entwickeln auch neue Angebote.“ Und Aline Wybranietz vom Sozialwerk St. Georg Niederrhein gGmbH ergänzt: „Wir beraten Senioren und Angehörige, vermitteln Hilfe und Unterstützung und helfen dabei, sinnvolle Freizeitaktivitäten zu finden.“

Fünf Jahre der erfolgreichen Netzwerkarbeit sollen nun heute gefeiert werden: zwischen 10 und 14 Uhr auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz. Dort wird auch ein Rollatoren-Training angeboten sowie ein Demenz-Parcours. Das Quartierprojekt „Rote Bänke als Ort der Begegnung“ wird vorgestellt und ein Rettungswagen kann besichtigt werden. Außerdem gibt es Infos zur Arbeit und Angeboten des Netzwerkes. Und um 12 Uhr gibt es auch eine warme Stärkung von der Firma Apetito.

Kontakt zum Netzwerk

Senioren, die Hilfe suchen oder Menschen, die im Netzwerk „Seniorenlotsen Hochheide“ mitarbeiten möchten, können sich wenden an die „Seniorenlotsen Hochheide“, Cárry Stief (Awo-BBZ) unter der Rufnummer 0151/62 91 03 43 oder bei Aline Wybranietz (Sozialwerk St. Georg Niederrhein gGmbH) unter der Rufnummer 02066/9 93 89 21.

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