Stadtentwicklung

Gebag-Neubau: Innen hui, außen (noch) pfui

Außenansicht an der Stormstraße 9-11. „Noch ist die Außenanlage nicht abgenommen“, erklärt die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag.

Außenansicht an der Stormstraße 9-11. „Noch ist die Außenanlage nicht abgenommen“, erklärt die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag.

Foto: Volker Herold

Duisburg-hochemmerich.   Die Neubauten der Wohnungsgesellschaft Gebag an der Stormstraße sind komplett vermietet. Drumherum ist’s noch verbesserungswürdig.

Für das Viertel, so lässt es sich mit Blick auf die Vergangenheit sagen, sind die Neubauten an der Stormstraße ein großer Gewinn. Der Appartement-Klotz aus den 1970-er Jahren ist samt der damals typischen Laubengänge einem flachen, modernen Gebäudeensemble gewichen. Neun Millionen Euro hat die städtische Wohnungsgesellschaft Gebag seit Anfang 2016 in die Adresse Stormstraße 9-11 investiert. Die insgesamt 56 Wohnungen sind laut Aussage der Gebag allesamt vermietet, dennoch läuft rund um den Häuserkomplex nicht alles rund.

Mieter beklagen sich über nicht bepflanzte Kübel und schlecht bis gar nicht angewachsene Hecken und Sträucher. Von Sichtschutz in den Erdgeschosswohnungen könne keine Rede sein, polemisch gesprochen sorge dafür lediglich das viel zu hohe Gras, das seit Wochen nicht gemäht worden sein soll.

Die Gebag sagt auf Anfrage der Redaktion, dass die Außenanlage des Gebäudes noch nicht abgenommen sei. „Grundsätzlich gab es bei der Planung, wie bei jedem Projekt, unter anderem Vorgaben bezüglich der Anzahl der Stellplätze auf Grundlage der Stellplatzverordnung. Aufgrund der Anzahl der Stellplätze, die gebaut werden mussten, war der Platz in den Außenanlagen für Begrünung grundsätzlich begrenzt“, schreibt eine Unternehmenssprecherin. So seien für einige der Stellplatzflächen im Rahmen der Planung sogenannte „Rasengitterflächen“ angelegt, teilweise seien zudem an den Außenbereichen der Wohnungen/Terrassen zu den Stellplätzen hin nachträglich Hecken zur Abgrenzung gepflanzt worden, um für mehr „Grün“ im Außenbereich zu sorgen, heißt es weiter.

„Eine Vegetationsperiode abwarten“

Laut der Sprecherin „ist es grundsätzlich bei Bepflanzungen im Außenbereich so, dass eine Vegetationsperiode abgewartet wird, um zu sehen, ob Pflanzen angewachsen sind. Dies wird Ende des Jahres der Fall sein. Insofern ist also noch ein wenig Geduld von Nöten.“ In der vergangenen Woche sollte laut Gebag der Rasen gemäht werden, was laut Beobachtungen allerdings bisher nicht geschehen ist.

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