Umwelt

„Keine Deponie auf der Halde“: Bürgerversammlung im Netz

Lesedauer: 2 Minuten
Am 14. April gibt es die nächste Online-Bürgerversammlung zum Thema „Deponie Lohmannsheide“.

Am 14. April gibt es die nächste Online-Bürgerversammlung zum Thema „Deponie Lohmannsheide“.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Duisburg-Baerl/Moers.  Die Arbeitsgemeinschaft bittet Interessierte am 14. April zur Online-Bürgerversammlung. Die Teilnahme ist über die Software „Zoom“ möglich.

Die Arbeitsgemeinschaft „Keine Deponie auf der Halde“ zur Verhinderung der Deponie Lohmannsheide - bestehend aus SPD Duisburg-Baerl, SPD Moers, Bündnis90 / Die Grünen, Die Linke und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) - lädt am Mittwoch, 14. April, um 19 Uhr zu einer weiteren Online-Bürgerversammlung ein.

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Die im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens gegebene Möglichkeit zur Abgabe von Einwendungen gegen das Vorhaben fand in Duisburg und Moers eine außergewöhnlich hohe Resonanz – und es entstand der Wunsch nach weiterer Information, so die Organisatoren. Die Veranstalter werden insbesondere zum aktuellen Verfahrensstand und zu den Auswirkungen des Vorhabens auf den Boden und das Grundwasser berichten. Eine erste Online-Bürgerversammlung im Dezember 2020 stieß mit 100 Teilnehmenden auf großes Interesse, sodass eine Fortführung dieses Formats bereits damals angekündigt wurde.

Deponie Lohmannsheide: Das Interesse der Bevölkerung in groß

Das große Interesse der Bevölkerung schlug sich ferner darin nieder, dass nahezu 1500 Bürgereinwendungen sowie 26 Einwendungen von Trägern öffentlicher Belange bei der Bezirksregierung Düsseldorf als Entscheidungsbehörde abgegeben wurden - erklären Dietmar Beckmann (Grüne) und Hans Gerd Bosch (SPD) gemeinsam. Edeltraud Klabuhn (SPD), Anja Reutlinger (SPD) und Matthias Schneider (Grüne): „Wir waren uns sicher, dass die Deponieplanung die Menschen in der Region bewegt. Dass es diese enorme Resonanz gegeben hat, hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Mit der sehr gut funktionierenden Zusammenarbeit von verschiedenen politischen Parteien und dem BUND sind wir kreisübergreifend auf dem richtigen Weg, um die Interessen der Menschen in der Region zu bündeln. Wir wollen aber auch dem hohen Informationsbedarf der Bevölkerung gerecht werden.“

In der öffentlichen Veranstaltung werden zum einen die Verfahrensabläufe im Planfeststellungsverfahren mit besonderem Blick auf den anstehenden Erörterungstermin näher erläutert. Zum anderen konnten zwei Referenten der Unteren Bodenschutzbehörde der Stadtverwaltung Duisburg gewonnen werden, die zu der besonders kritischen Frage der Boden- und Grundwassergefährdung fachlich Stellung beziehen. Kerstin Ciesla und Michael Zerkübel vom BUND ergänzen: „Wir lehnen die Deponie ja nicht ab, weil wir unsere Ruhe haben wollen, sondern weil wir aufgrund der historischen Betrachtung des Areals davon ausgehen müssen, dass hier besondere Risiken für das Grundwasser bestehen.“

Online-Bürgerversammlung: So können Interessierte teilnehmen

  • Die Veranstaltung findet online über die Software „Zoom“ statt. Teilnehmer brauchen die Meeting-ID (931 0621 5765) sowie das Kennwort (518 906).
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