Kultur

Kinderlieder-Festival in Rheinhausen wird größer und bunter

Anders Orth, Helmut Meier, Andreas Vanek und Sebastian Neef (von links) freuen sich auf den Beginn des „Bunte Töne“-Festivals.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Anders Orth, Helmut Meier, Andreas Vanek und Sebastian Neef (von links) freuen sich auf den Beginn des „Bunte Töne“-Festivals. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Duisburg-Rheinhausen.   „Bunte Töne“ ist der Zusammenschluss zweier namhafter Festivals. Die Veranstalter wollen so noch mehr Menschen erreichen. Los geht’s in Rumeln.

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Es geht um Schokolade, Wolken, Piraten und all das, was Kindern Freude macht. In diesem Jahr feiert das „Bunte Töne“-Festival seine Premiere. Die Reihe von rund 30 Konzerten ergibt sich durch den Zusammenschluss der beiden erfolgreichen Festivals KinderLiederLandschaft und KiLiFee. Sie begeisterten 10 beziehungsweise 15 Jahre lang Groß und Klein in Goch und Mönchengladbach. „Dadurch, dass wir beide Festivals zusammenlegen, erreichen wir eine räumliche und zeitliche Erweiterung. Wir wollen stärker am Niederrhein vertreten sein und mehr Leute erreichen“, sagt Helmut Meier, selbst Komponist von Kinderliedern.

Festival im Januar und Anfang März

Das Festival findet in zwei Abschnitten im Januar und im März statt. Die Struktur der beiden alten Festivals bleibt somit erhalten. Den Auftakt macht am 21. Januar der Nürnberger Sänger Geraldino in der Alten Dorfschule Rumeln. Bei den vielen Konzerten in verschiedenen Städten und Gemeinden entlang des Niederrheins sind außerdem Toni Geiling aus Halle an der Saale und Ratzfatz aus Tirol mit dabei.

Am 28. Januar spielen sie ein gemeinsames Konzert im Komma-Theater, das ebenfalls Spielstätte ist. Helmut Meier wird dann auch dabei sein. „Es gibt nicht viele Kinderlieder-Festivals in Deutschland, dieses hier ist mit das Größte“, sagt er. Die Künstler seien alle Profis. „Musik für Kinder wirkt anders als Theater. Musik hat einen positiven Effekt auf die Entwicklung des Gehirns. Nicht der Klänge wegen, sondern durch Mitsingen und Bewegung.“

Künstler können öfter spielen

Die Zusammenlegung der Festivals ermögliche es, dass die Künstler öfter spielen können. „Sie müssen ja nur einmal anreisen“, sagt Meier. Organisiert werde der Ablauf durch den neu gegründeten Verein KinderMusikLand, der sich auch um Fördergelder bemüht. Die stammen etwa vom Land NRW und der Sparkasse Duisburg, die bereits seit 2009 mit im Boot sitzt. „Wenn man sieht, was für eine Begeisterung das entfacht, hat man auch als Sponsor Spaß daran.“

Ohne Fördergelder sei das Festival nicht zu stemmen, meint Helmut Meier. „Wir wollen den Eintritt für alle Kinder möglichst preiswert halten. Fünf Euro sind da angedacht.“ Auch die Künstler verlangten eine geringere Gage als gewöhnlich. „Hier ziehen alle an einem Strang.“

>>> Das sind die Spielorte <<<

Duisburger Spielorte sind das Komma-Theater, die Alte Dorfschule sowie mehrere Grundschulen

Unterstützer des Festivals sind das Land NRW, die Sparkasse und der Kulturraum Niederrhein e.V.

Infos und Termine unter: buntetoene-festival.de

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