Malen, um Schlimmes zu verarbeiten

Nicht wie sonst mit normalen Stiften und Papier, sondern auf großformatigen Maler-Leinwänden und zusammen mit einer Künstlerin erprobten 15 Jungen und Mädchen aus dem Stadtteilladen und der Flüchtlingshilfe der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers ihre Kreativität. Malerin Serap Riedel brachte den Kindern, die mit ihren Eltern in den Flüchtlingswohnungen an der Franz-Schubert Straße oder in der Traglufthalle an der Werthauser Straße leben, Acrylfarben, Pinsel und anderes Profi-Equipment mit in das Rheinhauser Regenbogenhaus.

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Nicht wie sonst mit normalen Stiften und Papier, sondern auf großformatigen Maler-Leinwänden und zusammen mit einer Künstlerin erprobten 15 Jungen und Mädchen aus dem Stadtteilladen und der Flüchtlingshilfe der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers ihre Kreativität. Malerin Serap Riedel brachte den Kindern, die mit ihren Eltern in den Flüchtlingswohnungen an der Franz-Schubert Straße oder in der Traglufthalle an der Werthauser Straße leben, Acrylfarben, Pinsel und anderes Profi-Equipment mit in das Rheinhauser Regenbogenhaus.

„Die Flüchtlingskinder malen viel und verarbeiten so ihre Fluchterlebnisse. Nicht jedes Kind redet darüber, für manche ist es leichter zu malen“, weiß Nilüfer Yildirim. Ein großes blaues Meer mit einem kleinen Schiff darauf, aber auch Tiere, Pflanzen, Blumen und Herzen brachten die Kinder einen Nachmittag lang auf die Leinwand. „Außerdem finden wir es wichtig, dass die Kinder Hobbys ausprobieren und Verschiedenes kennenlernen“, erklärt die Diakonie-Mitarbeiterin, die die Kinder bei den Hausaufgaben unterstützt und Eltern Beratung anbietet.

Beim Kreativ-Werden unterstützten neben der sozial engagierte Künstlerin zwei ehrenamtliche Frauen den Nachwuchs. Den Lohn für ihren Einsatz konnten alle gleich an Ort und Stelle bekommen: „Den Kindern hat die Aktion gefallen und ihnen gut getan“, so die Beobachtung von Nilüfer Yildirim.

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