Politik

Mit OB Sören Link unterwegs in Rheinhausen

Beim Bürgerspaziergang mit OB Sören Link (5.v.l.)

Beim Bürgerspaziergang mit OB Sören Link (5.v.l.)

Foto: Tanja Pickartz

Duisburg-Asterlagen.   60 Bürger spazierten mit OB Sören Link durch den Businesspark Asterlagen. Ziel: Unter anderem das geplante chinesische Handelszentrum.

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Ein Namensschild für jeden Spaziergänger. Wer wollte, konnte sich mit einer Wasserflasche eindecken. Der vierte Bürgerspaziergang unter dem Motto „On Tour – zwischen Rhein und Ruhr“ führte dieses Mal nach Rheinhausen. Allen voran Oberbürgermeister Sören Link, der mit den Bürger durch den Businesspark Asterlagen, durch Teile von Logport sowie abschließend durch die Rheinaue Friemersheim mit dem Ziel Friemersheimer Lehrerhaus spazierte.

Unter der Überschrift „Wirtschaft“ stand dieser Bürgerspaziergang und war eine Fortsetzung des Leitbildprozesses „Ihre Ideen, unsere Stadt“

Rund 60 Leute, nicht nur eingeschworene Rheinhauser, sondern auch Bürger aus rechtsrheinischen Stadtteilen machten sich auf den Weg. Mit dabei auch der Walsumer Bezirksbürgermeister Georg Salomon (SPD), der zum ersten Mal in dem linksrheinischen Bezirk weilte. Allen voran Heike Maus vom Dezernat Oberbürgermeister. Viel Wissenswertes wusste sie und mancher Repräsentant der ansässigen Betriebe über Firmen entlang der Dr.-Alfred-Herrhausen-Allee und der Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße zu berichten.

Besuche bei Unternehmen

Etwa die DUtrain GmbH, eines der führenden Unternehmen für Training und Netzführung in der europäischen Energiewirtschaft. Oder die gegenüber der Tierklinik stehende Sportklinik Duisburg (CPDU), wo auch MSV-Spieler und –Spielerinnen sowie Handballspieler regionaler Vereine behandelt werden. Weiter ging es vorbei an weiteren Firmen zu einem heute noch mit Unkraut übersäten Grundstück.

Auf dieser letzten großen Freifläche von 60.000 Quadratmetern im Gewerbegebiet soll einmal das „Chinesische Handelszentrum“ mit einer Nutzfläche von 120.000 Quadratmetern entstehen. Projektentwickler ist die StarHai International GmbH mit Sitz in Duisburg. Investor wird eine Aktiengesellschaft aus zwei großen chinesischen Firmen sein. Bis zu 2000 Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Deshalb brachten einige Spaziergänger den zunehmenden Straßenverkehr und den Ausbau von Zugverbindungen ins Gespräch. OB Link sieht eine Lösung über den Öffentlichen Personennahverkehr. So habe der Rat gerade den Nahverkehrsplan genehmigt. 40 Millionen Euro stünden für neue Bahnen und Busse zur Verfügung.

Ein Hochhaus und das Baurecht

Detaillierte Informationen zu dem geplanten Projekt gab es am Ende des Rundgangs in Asterlagen. Rolf Sasse, Direktor Sales & Marketing bei StarHai, informierte in einem Pavillon über die Pläne. So sind sechs Gebäude (samt Tiefgaragen) geplant, die miteinander verbunden sind und jeweils einen kleinen Park haben.

Immer wieder stellte er das geplante 16-stöckige Hochhaus heraus, das er als „landmark“, als einen Blickpunkt, bezeichnete. Ob dieses Hochhaus gebaut werden kann, ist noch nicht entschieden. Nach dem derzeit gültigen Baurecht für das Gelände sind fünf Stockwerke erlaubt. Rolf Sasse gibt sich dennoch zuversichtlich: „Wenn das Handelszentrum fertig ist, wird Duisburg die Chinastadt in Deutschland sein.“

>>>Reihe soll fortgesetzt werden>>>

Der Spaziergang in Rheinhausen wird nicht der letzte im Rahmen der Reihe „On Tour – zwischen Rhein und Ruhr“ gewesen sein. Wie auch in den übrigen Bezirken der Stadt, wird es hier eine Neuauflage geben.

Denn, wie Oberbürgermeister Sören Link (SPD), sagte, gebe es auch in Rheinhausen noch interessante Themen und Bereiche, die mit den Bürgern während eines Rundgangs erkundet werden sollen.

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