Einzelhandel

Neuer Supermarkt in Hochheide steht kurz vor der Eröffnung

Blick auf die Verkaufstheke des neuen Edeka-Marktes. Noch wird überall gearbeitet.

Foto: Volker Herold

Blick auf die Verkaufstheke des neuen Edeka-Marktes. Noch wird überall gearbeitet. Foto: Volker Herold

Duisburg-Homberg.   Sieben Jahre nach der ersten Idee geht am 7. Juni in Homberg das neue Fachmarktzentrum Hochheide mit Edeka, Aldi und einer Drogerie an den Start.

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Hans Nühlen, Bauherr des sogenannten „Fachmarktzentrums Hochheide“, hat die Schlüsselgewalt über einen Supermarkt, einen Discounter und einen Drogeriemarkt. Noch, denn ab 1. Juni sind drei große Ketten selbst Herr ihrer Immobilien an der Moerser Straße 226-228. Ein Rundgang mit Hans Nühlen und Falk W. Paschmann, der mit dem Standort Hochheide seinen zehnten Edeka-Markt in der Region eröffnen wird.

„Wir richten hier einen Supermarkt ein, bei den vielen Kabeln und Leitungen könnte man fast meinen, es wird ein Rechenzentrum“, sagt Paschmann schmunzelnd zu einer Gruppe von SPD- und Grünen-Politikern aus dem Stadtbezirk. Der feine Marmorboden ist mit Staub bedeckt, überall wuseln Arbeiter umher, die ersten Regale, unter anderem eine große Fischtheke, sind bereits aufgebaut.

Das Sortiment umfasst 35 000 Teile

Drei bis 3,5 Millionen Euro investiert der Kaufmann in die Ausstattung seiner 2800 Quadratmeter großen Fläche, 2000 davon sind Verkaufsfläche. Am 7. Juni soll dann alles fertig sein, ab 7 Uhr die ersten Kunden durch den Laden laufen. Das 35.000 Teile umfassende Sortiment ist dann auf die Regale verteilt. 65 Mitarbeiter sollen an der Moerser Straße arbeiten, insgesamt beschäftigt der Kaufmann Falk W. Paschmann 600 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro erwirtschaften.

Vermieter bleibt laut eigener Aussage Hans Nühlen, Mercedes-Händler mit Filialen in Moers und Rheinhausen. Auf dem Gelände der ehemaligen Filiale Hochheide steht nun das Fachmarktzentrum mit Edeka, Aldi und einem DM-Drogeriemarkt. „Ich hatte um die 30 Anfragen von Fonds, das Grundstück zu verkaufen, was aber nicht in Frage kommt“, sagt er, ohne dabei allerdings die Summe seines Invest zu nennen.

Im Angebot sind auch vegane und glutenfreie Artikel

Überzeugt ist Nühlen von der Lage des Zentrums. Vor sieben Jahren hatte er die erste Idee entwickelt, hier ein Nahversorgungszentrum zur Aufwertung des Quartiers hochzuziehen. Nach etlichen Verzögerungen ist das Werk nun vollendet. Dass in der Hochheider City nun ein schmuck verklinkertes Markt-Ensemble steht, schreiben sich SPD und Grüne auf die Fahnen. „Ohne die SPD würde es das Fachmarktzentrum nicht geben“, sagt der Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir. Man habe es gegen Störfeuer der CDU durchgesetzt und diverse Hemmnisse aus dem Weg geräumt. „So gibt es an der Eberhardstraße einen Grünstreifen, das Ladendach ist mit Rollrasen begrünt worden, und ein Stromhäuschen steht statt dort auf dem Center-Parkplatz.“

Der Rundgang durch den Supermarkt geht derweil weiter. „Wir bekommen eine Salatbar und auch einen großen Bereich mit veganen Lebensmitteln, ebenso gibt es glutenfreie Artikel“, sagt Paschmann und zeigt auf knappe zehn Regalmeter. Vor zehn Jahren wäre dieser Bereich wohl deutlich kleiner ausgefallen. Ebenso im Sortiment: polnische, russische und auch arabische Lebensmittel.

Am Parkplatz wird noch gearbeitet

Aktuell laufen neben Arbeiten auf dem Parkplatz (160 Plätze) auch die Innenausbauten von Discounterfiliale (1100 Quadratmeter) und Drogeriemarkt (800 Quadratmeter). Hier sind mehrere Kolonnen von Arbeitern angekündigt. Dem Eröffnungstag scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Von 7 bis 21 Uhr werden die Läden dann auf dem insgesamt 14.000 Quadratmeter großen Areal von montags bis samstags geöffnet sein.

Eine Herausforderung gibt es aber noch: An der Mauer an der Ausfahrt Rheinpreußenstraße bröckelt mächtig die Farbe herunter. „Sie gehört zum Nachbargrundstück und wir wollen sie aufwerten“, sagt Edeka-Betreiber Paschmann. Was genau geschehen soll, ist noch unklar, möglich ist unter anderem ein Malwettbewerb von Jugendlichen.

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