Regenbogenhaus sucht ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiter

„Ich freue mich immer, neue Leute kennenzulernen und helfen zu können.“ Das tut Hussein Kousa seit mehr als einem Jahr. Der 20-Jährige kam vor zwei Jahren aus Syrien nach Rheinhausen und engagiert sich als ehrenamtlicher Begleiter bei der Flüchtlingshilfe des Stadtteilzentrums Regenbogenhaus der Grafschafter Diakonie.

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„Ich freue mich immer, neue Leute kennenzulernen und helfen zu können.“ Das tut Hussein Kousa seit mehr als einem Jahr. Der 20-Jährige kam vor zwei Jahren aus Syrien nach Rheinhausen und engagiert sich als ehrenamtlicher Begleiter bei der Flüchtlingshilfe des Stadtteilzentrums Regenbogenhaus der Grafschafter Diakonie.

Kousa sagt: „Hier habe ich selber Hilfe bekommen, als ich in Deutschland ankam. Das möchte ich an andere weitergeben“, sagt er. Das geschieht durch Übersetzen bei Behörden, beim Arzt, beim Jobcenter oder beim Rechtsanwalt, durch spontanes Mitanpacken bei einem anstehenden Umzug. Und als Betreuer beim „Kindercafé“ in der Wohnanlage für Geflüchtete an der Franz-Schubert-Straße, in dem 40 Mädchen und Jungen, die mit ihren Eltern als Flüchtlinge nach Rheinhausen gekommen sind, von Fachkräften der Diakonie und Ehrenamtlichen begleitet, ihre Freizeit verbringen können.

Der Schüler des Friedrich-Albert-Lange Berufskollegs ist einer derzeit 38 Ehrenamtlichen, die sich in der Rheinhauser Flüchtlingshilfe der Grafschafter Diakonie engagieren. „Unsere Ehrenamtlichen sind für die Geflüchteten wichtig. Sie helfen mit, dass diese eine Chance haben, in der hiesigen Gesellschaft anzukommen und sich schnellstmöglich zu integrieren“, sagt Alina Morbitzer, die sich um die Ehrenamtler kümmert. Derzeit ist die Fachkraft auf der Suche nach weiteren Rheinhausern, die wie Hussein Kousa Flüchtlingsfamilien im Alltag begleiten oder andere Aufgaben übernehmen wollen. „In unserer Arbeit steckt viel Bewegung und manchmal muss auch der eine oder andere seine Aufgabe aufgeben, weil er beruflich oder familiär stärker eingebunden ist.“ So wie Hussein Kousa: Bald hat der junge Mann seine Fachoberschulreife in der Tasche und wird mit einer Ausbildung zum Bauzeichner und dem Weg zum Abitur an der Abendschule voll ausgelastet sein.

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