Stadtentwicklung

Richtfest im Homberger Quartier „Zur alten Gärtnerei“

Julian Hotze (l.), Projektleiter, und Torsten Jonas, Polier, sprechen den Richtspruch beim Richtfest des Familienquartiers "Zur alten Gärtnerei" in Duisburg Homberg.

Julian Hotze (l.), Projektleiter, und Torsten Jonas, Polier, sprechen den Richtspruch beim Richtfest des Familienquartiers "Zur alten Gärtnerei" in Duisburg Homberg.

Foto: Lucas Bayer

Duisburg-Homberg.   Im neuen Quartier an der Prinzenstraße schreitet der Bau der Doppel- und Reihenhäuser voran. Eigentümer sehen ihr Zuhause zum ersten Mal.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Richtkranz schwebt, an den Kran gehängt, hoch oben über den Köpfen von Julian Hotze und seinem Kollegen Torsten Jonas, der den Richtspruch spricht. Wie es sich gehört, zerschmettert er das Glas anschließend am Gemäuer. Die Bauarbeiter und die künftigen Eigentümer der Häuser am Parkfriedhof applaudieren. Die ersten der 18 Doppelhaushälften und drei Reihenhäuser sind fertig, viele andere sind dagegen noch ohne Dachstuhl oder es ist nur die Kellergrube vorhanden.

„Wir feiern das Richtfest auch stellvertretend für die anderen Häuser“, sagt Projektleiter Hotze. „Wir liegen aber voll im Zeitplan“, bekräftigt er. Die ersten Häuser sollen spätestens im kommenden Sommer fertig sein, alle anderen bis 2020. „Zur Alten Gärtnerei“ wird die Straße dann, in Anlehnung an die einst dort beheimatete Stadtgärtnerei heißen. „Als nächstes kommen die Fenster rein, dann folgt der Innenausbau. Und in die Straße müssen wir noch Leitungen verlegen“, sagt Hotze.

Jedes Haus mit eigenem Garten

Jedes Haus bietet vier bis fünf Zimmer und 148 bis 179 Quadratmeter Platz zum Leben. Jedes Grundstück besitzt einen Garten und eine Garage. Zum ersten Mal vor ihrem zukünftigen Zuhause steht Familie Bongardtz. „Die Nachbarn kennen wir allerdings noch nicht“, sagt Vater Marc, während seine Frau Tina Tochter Johanna (3) auf dem Arm hält.

„Wir sind gespannt, wie es am Ende aussehen wird. Wir haben auch schon mehrere Sonderwunsch-Termine wahrgenommen, beispielsweise, wo wir unsere Steckdosen hin haben wollen“, sagt er. Zurzeit wohnt Familie Bongardtz ganz in der Nähe, In den Haesen. „Ich bin in Homberg geboren und hier groß geworden, für uns war klar, dass wir im Stadtteil bleiben.“

Fest verwurzelt bleibt auch Annika Brümmer, die mit ihrem kleinen Sohn zum Richtfest gekommen ist, sie und ihre Familie werden nur die Rheinseite wechseln. „Momentan gehen die Kleinen noch in Ruhrort in den Kindergarten, das ist gut zu erreichen. Die Grundschule wird aber die in Homberg sein“, sagt sie.

Eigentlich hatten die Brümmers eine bestehende Wohnung gesucht, doch die Strategie, auch nach Neubauten zu forschen, führte zum Erfolg. Die Familie war bereits des öfteren auf der Baustelle, um mit den Projektleitern zu sprechen. „Wir hatten eine Million Fragen“, sagt Brümmer. Im September kommenden Jahres soll es soweit sein, dann können die vier in ihr neues Zuhause an der alten Gärtnerei einziehen.

Auch die Gebag baut in Homberg

Die Bonava-Häuser sind Teil einer Neubausiedlung, in der auch die städtischen Wohnungsgesellschaft Gebag aktiv ist.

Im Oktober 2017 hatte die Gebag einen Teil des rund 5.400 Quadratmeter großen Teil des Areals an Bonava weiterverkauft und einen kleineren Teil mit sechs Häusern selbst bebaut. Eigentlich wollte sie dort Flüchtlinge unterbringen.

Diese Häuser sind seit dem Frühjahr fertig und vermietet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben