Integration

Testzentrum auf Russisch? Das Integrationszentrum hilft!

Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann und Mahmut Özdemir, SPD-Bundestagsabgeordneter, zu Besuch am Corona-Informationsstand des Kommunalen Integrationszentrums auf dem Wochenmarkt in Homberg-Hochheide.

Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann und Mahmut Özdemir, SPD-Bundestagsabgeordneter, zu Besuch am Corona-Informationsstand des Kommunalen Integrationszentrums auf dem Wochenmarkt in Homberg-Hochheide.

Foto: Özdemir

Duisburg-Homberg.  Duisburg setzt beim Coronaschutz auf mehrsprachige Hilfe vor Ort. Zu Besuch am Stand des Integrationszentrums auf dem Wochenmarkt in Hochheide.

Buchladen auf oder zu? Friseur mit oder ohne Test? Medizinischer Mundschutz oder FFP2-Maske? Mal ehrlich: Es ist nicht die leichteste Übung, die jeweils geltenden Regeln dieser Pandemie zu verstehen. Noch schwieriger ist das für die Menschen, bei denen noch eine sprachliche Hürde dazukommt.

„Wir bemühen uns auf allen Ebenen, die Regelungen auch in die Stadtteile zu kommunizieren, die besonders durch Zuwanderung geprägt sind.“ So formuliert Stadtsprecher Maximilian Böttner die besondere Herausforderung, die eine Stadt wie Duisburg zu stemmen hat. Dabei packen auch die Mitarbeiter und Ehrenamtler des Kommunalen Integrationszentrums (KI) mit an.

Am besten erreicht man die Menschen natürlich vor Ort. Da, wo sie leben. Daher zieht das Team vom KI zurzeit mit seinen mehrsprachigen Infoständen durch die Viertel. So wie neulich auf dem Wochenmarkt in Hochheide. Der Stadtteil liegt aktuell bei einer 7-Tage-Inzidenz von 210. „In den Stadtteilen mit besonders hohen Inzidenzen versuchen wir verstärkt die dortigen Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und für die besonderen Umstände in der Pandemie weiter zu sensibilisieren“, sagt Maximilian Böttner. In sechs Sprachen können die Helfer vom KI die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregeln erklären.

Der Homberger Bezirksbürgermeister Hans-Joachim Paschmann und der SPD-Bundestagsabgeordnete Mahmut Özdemir haben sich vergangene Woche in Hochheide zu den Integrationshelfern gesellt. „Diese Informationskampagne ist ein wichtiges, niederschwelliges Angebot, um möglichst viele Menschen zu erreichen“, sagt Mahmut Özdemir. Bei der Übersetzung des Wortes Testzentrum ins Russische oder Bulgarische konnte er zwar nicht helfen, aber die Sprache der Marktschreier, die für Sonderangebote wie diese trommeln, spricht er perfekt.

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