Vorweihnachtszeit

Viel soziales Engagement beim Mitmach-Adventskalender

Nilüfer Yildirim, Armin, Felicitas Hagemeier, Kornelia Hofing, Ayca, Hilde Niggemann-Ropertz, Ensar, Jörn Kiesow und Emre (v.l.n.r) bei der Vorstellung des lebendigen Adventskalenders  in der Grafschafter Diakonie.

Nilüfer Yildirim, Armin, Felicitas Hagemeier, Kornelia Hofing, Ayca, Hilde Niggemann-Ropertz, Ensar, Jörn Kiesow und Emre (v.l.n.r) bei der Vorstellung des lebendigen Adventskalenders in der Grafschafter Diakonie.

Foto: Lars Fröhlich

Duisburg-Rheinhausen.   Der Jugendförderungsverein Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen hat einen Adventskalender mit Angeboten herausgebracht – nicht nur für Kinder.

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Viele Kinder können kaum erwarten, das erste Türchen ihres Adventskalenders zu öffnen – auch wenn in den meisten Fällen nur Schokolade drin ist. Der Adventskalender des Jugendförderungsvereins Rheinhausen/Rumeln-Kaldenhausen jedoch bringt die Menschen im Stadtteil zusammen.

Ähnlich wie der WuLiuS-(Wohnen und Leben in unserem Stadtteil)-Adventskalender, der in den vergangenen Jahren durchgeführt wurde, enthält auch der Kalender des Jugendförderungsvereins Einladungen verschiedener Geschäfte und Institutionen. Die Flyer mit den Terminen liegen in der Grafschafter Diakonie an der Beethovenstraße in Rheinhausen aus.

Es geht um Vernetzung im Stadtteil

„Uns geht es um Vernetzung und Angebote für die Bürger. Geplant sind Mitmach-Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, erklärt Cornelia Hofius vom Arbeitskreis Kinder, und Jugend, der den Adventskalender organisiert hat. Ihm gehören Vertreter der Schulen, Jugendzentren und Wohlfahrtsverbände, sowie verschiedener Beratungsstellen, des Jugendamts und der Polizei an.

An dem Adventskalender beteiligen sich unter Anderem das katholische Bildungsforum, wo gemeinsam gebacken wird oder auch der OSC Rheinhausen, der zu einem Sport-Spieleabend einlädt. „Da bekommen Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, in die Vereine hineinzuschnuppern“, sagt Felicitas Hagemeier. Auch der Bildungsverein Eventus an der Georgstraße mache mit.

19 Einrichtungen machen mit

Viele der dort verkehrenden Kinder feiern eigentlich kein Weihnachten. „Die Mitarbeiter haben aber gesagt: Wir wollen mitmachen, weil es uns um die Menschen im Stadtteil geht“, erklärt Hofius. Nicht alle Aktionen sind extra für den Adventskalender geplant worden, einige, wie das Weihnachtskino der Bezirkssportjugend, gibt es jährlich. „Man sieht aber, wie viele sich engagieren, um etwas gegen die Wintermüdigkeit zu tun“, sagt Jörn Kiesow.

Dass sich nur 19 Einrichtungen gefunden haben, finden die Vertreter des Arbeitskreises Kinder- und Jugend nicht schlimm. Die restlichen fünf Tage sind mit Anregungen wie „Trinken Sie gemütlich ein warmes Getränk bei Kerzenlicht“ besetzt. „Wir wollen den Leuten auch Zeit für sich geben und sie auf Ideen bringen, um selbst aktiv zu werden. Das ist sogar gut.“

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