SPD-Parkfest

Weniger Besucher beim SPD-Parkfest in Rheinhausen

Trotz des stabilen Wetters am Wochenende strömten weniger Bürger zum traditionellen SPD-Parkfest in den Volkspark in Rheinhausen.

Trotz des stabilen Wetters am Wochenende strömten weniger Bürger zum traditionellen SPD-Parkfest in den Volkspark in Rheinhausen.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Rheinhausen.  Die Sozialdemokraten feierten traditionell im Volkspark in Rheinhausen – mit Frühschoppen, Musik und Kinderspaß. Wie lange noch, bleibt offen.

Für das Wochenende wurde der Volkspark noch ein bisschen mehr zum Anlaufpunkt, als er es an sonnigen Tagen sowieso schon ist. Die SPD Rheinhausen lud zu ihrem Parkfest ein. Gleichzeitig feierte der Kleingartenverein Volkspark am Samstag sein Sommerfest (siehe Text unten).

Stabiles Wetter, weniger Besucher

Bei der SPD war es generationsübergreifend. Während am Sonntag die älteren Semester den volksmusikalische Frühschoppen genossen, gingen Kinder und Enkel auf die Hüpfburg oder sausten auf einer Rollenbahn herunter. Auch der Samstag stand ganz im Zeichen von Live-Musik. Mit dabei war unter anderem die 1. Majoretten- und Drumband „Diana Rheinhausen“, DSDS-Teilnehmerin Anna-Lena Lubes, und Andreas Lawo, der sonst auch gerne auf Mallorca auftritt.

„Wir hatten ein Riesenglück mit dem Wetter“, sagte der SPD Rheinhausen-Vorsitzende Dirk Smaczny. Denn der Regen, der angesagt war, blieb größtenteils aus. „Allerdings ist es dann trotz des stabilen Wetters doch hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Aber die Leute, die da waren, hatten Spaß.“ Wie viele andere Feste habe auch das Parkfest mit einer schwindenden Besucherzahl zu kämpfen. Im letzten Jahr war es vielen Besuchern zu heiß, denn die Sause fiel genau in die Hitzewelle. Nach dem Fest will die SPD einen Kassensturz machen und hofft, dass plus/minus null herauskommt. „Wir machen das nicht zum Geld verdienen, es müssen aber zumindest die Fixkosten gedeckt sein“, so Smaczny.

Fest mit Jahrzehnte langer Tradition

Das Parkfest hat eine Jahrzehnte lange Tradition. So ganz genau, wissen die Sozialdemokraten selbst gar nicht, seit wann es das Fest bereits gibt. 40 Jahre seien es aber bestimmt. Darum wollen sie auch unbedingt daran festhalten. „Es sein zu lassen, wäre ein schlechtes Signal“, so Smaczny. Denn auch Vereine und Institutionen sind in jedem Jahr eingeladen mit dabei zu sein – sei es auf der Bühne oder mit einem Stand. Vor allem dient es auch dem Kontakt zwischen Politik und Bürger. „Die Leute sprechen uns an unserem Stand an. Wir haben den Zettel schon wieder voll mit Themen.“

Um wieder für mehr Zulauf – nicht nur beim Parkfest – zu sorgen, denkt Smaczny über eine bessere Koordinierung der Feste in Rheinhausen und in der Umgebung nach. „An den Wochenenden rund um die Sommerferien finden immer vier oder fünf Veranstaltungen gleichzeitig statt. So graben wir uns unbewusst gegenseitig die Gäste ab.“ Da müssten sich alle besser koordinieren oder vielleicht sogar eine Gemeinschaftsveranstaltung anpeilen.

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