Baubetriebshof

250.000 Euro werden in den Reeser Baubetriebshof investiert

Dieser Fahrzeug-Anhänger mit Scherenbühne ist in die Jahre gekommen und wird durch einem neuen mit Hakenlifter ersetzt.

Dieser Fahrzeug-Anhänger mit Scherenbühne ist in die Jahre gekommen und wird durch einem neuen mit Hakenlifter ersetzt.

Foto: Konrad Flintrop

Rees.   Der 2. Abschnitt des Radwegs von Haldern Milchstraße bis nach Alt-Sonsfeld wird 2019 saniert. Der Spielplatz am Reeser Feld wird eingerichtet.

Einige größere Investitionen sind beim Baubetriebshof Rees geplant. Für diverse Neuerungen stehen 250.000 Euro bereit, wie Bauhofleiter Andreas Böing mitteilte.

Zunächst einmal wird ein neues so genanntes Containersystem angeschafft. Das vorhandene besteht aus einem Grundfahrzeug und vier Containern. Das Fahrzeug kommt zum Einsatz, wenn Absperrgitter für eine Großveranstaltung oder andere sperrige Dinge aufgebaut oder abgefahren werden müssen, zum Beispiel Grünabfall von den Friedhöfen oder Schutt von Baustellen.

Neues Containersystem

„Unser derzeitiges Containersystem ist in die Jahre gekommen, ist inzwischen 25 Jahre alt“, erzählt der Bauhofleiter. Bei diesem System wird der Container noch hydraulisch angehoben, künftig soll das mittels eines Hakenlifters geschehen. Ein entsprechender Grundträger soll nun angeschafft werden mit zunächst einmal zwei Containern.

„Die wir peu à peu je nach Bedarf aufstocken“, sagt Böing. Weil die neuen Container größer sind, können sie mehr laden, was die Anzahl der Fahrten reduziert. Für Februar ist die Vergabe angedacht, damit die Fahrzeuge bereits im April/Mai zum Einsatz kommen können.

Das Dach der Fahrzeughalle soll – wie berichtet – erneuert werden. Rund 35 Jahre ist es alt, nun soll zudem eine Photovoltaikanlage aufgesattelt werden. „Derzeit fragen wir die Preise an“, erklärt Böing. Geprüft wird auch, ob für diese Arbeiten ein Bauantrag vonnöten ist.

Auszeichnung vom Bund

Geplant ist auch, das Heißwassergerät zur Unkrautbekämpfung zu erneuern. „Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht“, sagt der Bauhofleiter. Schließlich sei die Stadt Rees von der Umweltorganisation Bund als herbizidfreie Kommune eingestuft worden. Mit der neuen Vegetationszeit im April soll das neue Gerät einsatzbereit sein. Das alte Gerät will die Stadt verkaufen, einen Käufer gibt es bereits.

Neben Routinearbeiten wie Kontrolle der Spielplätze und Grünflächenpflege steht auch die Erneuerung der Zapfstellen auf Friedhöfen an. Sie werden höher installiert, damit man sich nicht so sehr bücken muss. Zudem muss nach neuesten Vorschriften freier Auslauf garantiert sein, heißt, die Schläuche dürfen beim Zapfvorgang nicht mehr ins Wasser hineinragen. Böing: „Zudem kommt es dadurch zu einer Vereinheitlichung, was den Austausch von Ersatzteilen einfacher macht.“

Neugestaltung des Spielplatzes Reeser Feld

Die Neugestaltung Spielplatz Reeser Feld steht auf dem Programm. „Hier wollen wir die Anlieger beteiligen, ihre Wünsche berücksichtigen“, teilt Böing mit. Die Anrainer sollen im zeitigen Frühjahr angeschrieben werden.

Ausbau und Überarbeitung des zweiten Abschnitts des Radwegs am Reeser Meer stehen ebenfalls an. Dies betrifft den noch fehlenden Abschnitt von Haldern Milchstraße bis nach Alt-Sonsfeld.

Die naturnahe Unterhaltungspflege wird weiter forciert. Im vergangenen Jahr wurden eine Fläche an der Anne-Frank-Schule und an der L7 in Bienen mit Wildblumensamen eingesät, im laufenden Jahr soll eine weitere innerstädtische Fläche am Parkplatz Westring für einen Farbtupfer sorgen.

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