Neujahrsball

250 Gäste beim Neujahrsfest des Millinger Löschzugs

Ein fester Termin im Kalender ist für viele Millingener der Neujahrsball, den der Förderverein des Löschzuges Millingen im Saal Jonkhans ausrichtet.

Ein fester Termin im Kalender ist für viele Millingener der Neujahrsball, den der Förderverein des Löschzuges Millingen im Saal Jonkhans ausrichtet.

Foto: Christian Creon

Millingen.   Tolle Preise und gute Laune prägten den Neujahrsfest des Millinger Löschzugs. Das Fest dient auch der Kameradschafts-Pflege.

Sterne und schöne Lichter sorgten für einen stimmungsvollen Rahmen im Saal Jonkhans, die Musik von Ralf Oenning und Frank Himmpler von der Gruppe Westwind für das passende musikalische Flair des Abends. Gut 250 Gäste konnte der Leiter des Millinger Löschzugs der Freiwilligen Feuerwehr Rees Thomas Fingerhut in diesem Jahr zum Neujahrsfest begrüßen – deutlich mehr Besucher als sonst. „Im Namen des Löschzugs Millingen wünschten wir Euch ein frohes, glückliches, aber ein vor allem gesundes neues Jahr 2019“, richtete Fingerhut sein Grußwort an die Ortsansässigen und vor allem die vielen Abordnungen der befreundeten Löschzüge.

Kollegen von Werth bis Wülfrath

Denn von Vrasselt, Wülfrath, Werth, Isselburg und Hamminkeln waren die Kollegen angereist. „Das ist einfach mal ungezwungen, sich mit Kameraden auszutauschen die man nur ein- bis zweimal im Jahr nur sieht“, meinte der Isselburger Feuerwehrmann Peter Hüls.

Auch aus dem Stadtgebiet, Bienen, Haffen-Mehr und aus dem Löschzug Haldern, „der hier heute mit 40 feierwütigen Leuten aufgeschlagen ist“, wie Fingerhut humorvoll bemerkte, kamen einige Gäste. „Das gehört zu Neujahr dazu, das fördert Geselligkeit und Kameradschaft“, waren sich Axel und Marion Ruitter aus Haldern einig.

Fingerhut dankte seinem Vorgänger

Den Rahmen nutzte Thomas Fingerhut, um seinem Vorgänger Heinz-Josef Bruckermann für seine fast zwanzigjährige Tätigkeit nochmal zu danken. Gemeinsam mit Matthias Venhofen und Thorsten Wojtas bilde er seit November das neue „Dreigestirn“ an der Spitze. „Anders als im Kölner Karneval endet unsere Session aber hoffentlich nicht im März, sondern geht als Team über viele Jahre.“

Es folgten Tanz und leckeres Essen

Danach war erstmal Tanz, leckeres Essen und der persönliche Austausch gefragt. „Das ist immer wieder unser erster gemeinsamer offizieller Termin im Jahr“, freuten sich die Ortsvorsteher aus Empel und Millingen, Hans-Jürgen Klug und Conny Meyboom, über die alljährliche Einladung.

In einem Hinterraum waren die über hundert Preise aufgestellt, die die Millinger und Empeler Landwirte und Geschäftsleute den Feuerwehrleuten auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung gestellt hatten. Vom Feuerlöscher über die Motorsäge bis zum Vogelhaus und einem Bücherregal – inklusive zwei Rädern als Hauptpreisen reichte dabei die Palette. Mitglieder des Millinger Löschzuges verkauften für je 50 Cent ein Los.

Füher gab es halbe Schweine zu gewinnen

Viele schlugen bei den verschiedenfarbigen Zetteln mit Lose mit jeweils vier Ziffern gleich im Dutzend zu. „Ganz früher gab´s auch ein halbes Schwein zu gewinnen, und ich hab schon mal einen Tisch bekommen“, hoffte die Millingerin Petra Krämer auf einen erneuten Treffer.

Präsente wurden zu Tisch gebracht

Um kurz vor halb elf eröffneten dann Matthias Venhofen und „Glücksfee“ Anne Baumann die Verlosung. Aus der Trommel zückte Baumann die Zettel, die Venhofen dann vorlas. Mitglieder des Löschzugs trugen dann die Präsente direkt zu den Gewinnern.

Es wurde bis in die Morgenstunden gefeiert

„Die Flasche teile ich mir mit meinen Freundinnen“, freute sich die Haldenerin Josefine Tenhagen über ihren Weinbrand-Tropfen. Nach eineinhalb Stunden mit vielen Überraschungen und freudigen Gesichtern wurde dann weiter fröhlich bis in die Morgenstunden gefeiert.

<<<FEST MIT LANGER TRADITION

Der Millinger Neujahrsball hat eine jahrzehntelange Tradition. „Das hat schon kurz nach dem Krieg angefangen. Früher wurde bei Hartmann im Saal Zur Post gefeiert, verwies Löschzugführer Thomas Fingerhut auf die soziale Bedeutung des Festes für den Ort. „Das war damals wie heute nicht nur eine Veranstaltung für die Feuerwehr, sondern für alle Bürger.“

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