Castle Pop

250 Gäste kamen zum Emmericher Open Air Festival Castle Pop

Die Formation Freak out Radio gehörte zu den Bands, die beim Emmericher Open Air Festival Castle Pop am Schlösschen Borghees aufspielten.

Die Formation Freak out Radio gehörte zu den Bands, die beim Emmericher Open Air Festival Castle Pop am Schlösschen Borghees aufspielten.

Foto: Klaus-Dieter Stade

Emmerich.   Die Rheinstadt hat eine starke Musik-Familie, die sich bei der Premiere des Castle Pop als Einheit mit vielen Facetten präsentierte.

Eine tiefenentspannte Stimmung machte sich am Samstag breit. Tiefenentspannt nicht nur wegen der tollen Location direkt am Schlösschen Borghees. Tiefenentspannt auch, da sich Musikszene fernab der Alltagshektik als große Einheit bei Sommerwetter präsentierte. „Das Beste ist, das Petrus ein Rocker ist“, so Ulrich Kerner, Vize-Chef des jungen Vereins „Musikbühne Emmerich“ und Religionslehrer.

Bürgermeister sprach Reitverein von Lützow Dank aus

Eine gute Einrichtung sei die Musikbühne, unterstrich Bürgermeister Peter Hinze: „Es ist wichtig, dass Bands eine Plattform bekommen.“ Er dankte unter

starkem Applaus dem Reitverein von Lützow, der auf sein Turnier am gleichen Tag verzichtet hatte. (Die NRZ berichtete) Doch zu diesem Zeitpunkt des Hochoffiziellen war schon fast die Hälfte des erfolgreich durchgestarteten Festivals, unterstützt von den Kulturbetrieben, um.

Zum Auftakt spielte die Band Green Carpet

Zum Auftakt spielte die Band Green Carpet, gefolgt von BuK, die mit Bandmitglied Markus Renneke nach ihrem Song „Fort von mir’“ die Super-Organisation des Castle Pop lobten: „So schnell haben wir noch nie einen Aufbau und Soundcheck gehabt.“ Eine Band mit hohem Funfaktor, eine Kombi aus Snitlev (Sänger konnte nicht) und den beiden Sängerinnen Maike Bettray und Britta Heynen, trat nur zwei Proben als „Butterbrot und Senf“ auf. Da könnte mehr draus werden! Sängerinnen Maike und Britta und der musikalische Tausendsassa Marcel Janßen (Drums) kamen nach den Auftritten von Seaside Music und Don’t Forget The Joker erneut zum Einsatz.

Wie ein neuer Akustiksong entstand

Die Emmerich Tribute Band (ET Band), zu der neben den Dreien auch Erwin van Elk (Gesang), Albert Wiggenraad, Ulrich Kerner (beide Gitarre) und Thomas Lange (Bass) zählen, gaben

gemeinsam mit Freunden etwa den Rap „Alles im Eimer“ oder „Emmerich – Die grüne Insel in NRW“ zum Besten. Sozusagen als kleiner Dank für die Unterstützung ließ Musikbühnen-Vorsitzende Joke Wiggenraad Akkorde, vermerkt auf kleinen Zettel, im Publikum ziehen. Siehe da, es entstand ein neuer Akustiksong.

Nachwuchssängerin Liroon war verständlicherweise ein wenig aufgeregt

Aufgeregt war zu diesem Zeitpunkt Nachwuchssängerin Liroon. Die 16-Jährige präsentierte das von Albert Wiggenraad arrangierte Stück „Lost you“. Da war es schon gut für den Musikbühnen-Nachwuchs die erfahrenen Maike Bettray und Britta Heynen neben sich zu haben. Toll gemacht! Während Marcel Janßen am Schlagzeug gleich für den Auftritt mit Freakout Radio auf der Bühne bleiben konnte, feierte mit dieser Band Tom Simke am Bass sein Debüt. Nach Four Dudes und Sacred Groove stand nach längerer Umbauphase zum Abschluss des Festivals Stay

Kingpin auf der Bühne.

Fast 250 Zuschauer kamen auf das Gelände

„Es ist für uns eine Mega-Ehre hier heute das Festival abzuschließen“, hieß es von Mark Kneipp vor 250 Zuschauern. Damit ging der Wunsch von Joke Wiggenraad vom Nachmittag, dass noch mehr nach Borghees kommen würden, in Erfüllung. Anfänglich waren es auch schon 70 Fans. Tendenz von Stunde zu Stunde steigend. Mehr Publikum bei der zweiten Auflage von Castle Pop 2018 könnten es auf jeden Fall werden. Denn die Musikbühne hat Großes vor: „Wir planen eine Kooperation mit der Klever Klangfabrik, Buena Ressa und Behind the corner aus dem Gelderland.“

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