Neuer Spielplatz

„Adler-Horst“ für neuen Spielplatz in Millingen

Welche Spielgeräte wünschen sich die Kinder für den neuen Spielplatz im Baugebiet Rückenfeldbusch? Darüber sprach der Leiter des Reeser Bauhofes, Andreas Böing, mit betroffenen Eltern – und deren Nachwuchs.

Foto: Thorsten Lindekamp

Welche Spielgeräte wünschen sich die Kinder für den neuen Spielplatz im Baugebiet Rückenfeldbusch? Darüber sprach der Leiter des Reeser Bauhofes, Andreas Böing, mit betroffenen Eltern – und deren Nachwuchs. Foto: Thorsten Lindekamp

Millingen.   Beim Treffen mit Bauamtsleiter Andreas Böing haben Nachwuchs und Eltern im Baugebiet „Rückenbuschfeld“ Ideen für den neuen Spielplatz kundgetan.

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Es stehen schon zahlreiche schmucke neue Häuser, andere befinden sich im Bau, bei wieder anderen Grundstücken sieht man, das es bald losgehen: Das Baugebiet Rückenbuschfeld wächst und wächst. „Hier sind mittlerweile viele Kinder“, weiß Bauamtsleiter Andreas Böing. Mit seinem knallroten Auto steht er mitten auf der Wiese, auf der Motorhaube liegt ein Plan. Denn genau hier, wo er steht, soll bald ein neuer Spielplatz entstehen.

„Welche Spielgeräte angeschafft werden, das wollen wir von den Kindern und Eltern hören“, erzählt der städtische Mitarbeiter, während er auf die Eltern samt Nachwuchs wartet. Die kommen, mit Buggy, teils in Begleitung der Väter und Opas.

Für einen Bolzplatz reicht das Gelände nicht

„Für unsere Kinder passt das gerade noch“, meinen Claudia und Guido Waerder. Sie wohnen hier schon seit zehn Jahren, gleich neben dem künftigen Spielplatz. Leon (12) ist dabei, auch Kim (13). Die legt sofort los, wünscht sich – sie ist Torhüterin beim SV Haldern, ein Fußballtor. „Das kann klappen, nur kein Bolzplatz. Dafür reicht das Gelände nicht“, sagt Böing, der auf dem Stadtgebiet 33 Spielplätze betreut.

Weitere Eltern, alle mit kleinen Kindern, trudeln ein – und hören sich erst einmal an, was der Bauhofleiter, der für Planung und Bau verantwortlich zeichnet, als Vorab-Informationen von sich gibt. Etwa, dass die direkten Anwohner des Spielplatzes, wenn sie einen Zaun bauen wollen, den zur Hälfte von der Stadt bezuschusst bekommen. „Damit alles einigermaßen gleich aussieht“, sagt Böing.

Drei Kataloge mit Spielgeräten werden herumgereicht

Dann reicht er drei Kataloge mit Beispielen für Spielgeräte, große wie kleine, herum. Schnell kristallisiert sich heraus: Favorit ist ein 5,75 Meter hoher „Adler-Horst“, sprich ein Vogelnestbau, mit Rutsche, Feuerwehrstange, wobei auch Platz für zwei, drei Schaukeln besteht. „Da können alle, von drei bis zehn Jahren, spielen“, meinen einige der zehn anwesenden Mütter. Ben (3) ist währendessen anderweitig beschäftigt. Mit seinem Holzschwert versucht er Katharina (5) zu imponieren. Oder zu ärgern?

Der Erdwall soll begrünt werden

Während Böing die Ideen im Plan skizziert, u. a. noch einen 50 Zentimeter hohen Erdwall, der begrünt werden soll, eine Stange zum Balancieren, einen Sandbagger aus Edelstahl, sowie drei Bäume, die erst mal auch Schatten für eine kleine Sitzgruppe spenden sollen, sind auch Anne Haves (28) und ihr Freund Fabian Hüsken (30) sehr zufrieden mit dem, was bis September schon fertig sein soll. „Wir haben hier auch ein Grundstück, aber noch keine Kinder“, sagt sie. Aber das klinge doch alles wirklich gut.

Das findet am Ende auch Kim. Denn ihr Tor soll auch kommen. Jetzt müssen die Geräte noch bestellt werden. Insgesamt stehen dafür 25 000 Euro bereit, sagt Böing.

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