Kunstausstellung

Aquarell-Gesellschaft zeigt ihre besten Arbeiten in Emmerich

Anna Zmievskaya und Mark Antoni gehören zu den Ausstellern.

Foto: Konrad Flintrop

Anna Zmievskaya und Mark Antoni gehören zu den Ausstellern.

Emmerich.   Vom 11. März bis 13. April werden 220 jurierte Arbeiten im PAN in Emmerich einen Überblick über die zeitgenössische Aquarellmalerei geben.

Für Mark Antoni ist es die Königsdisziplin. „Die Aquarellmalerei ist eine der schwierigsten Techniken“, erklärt der technische Geschäftsführer der Technischen Werke Emmerich. Der Mann aus Haltern am See ist selbst 2009 zur Aquarellmalerei gekommen. „Bis dahin dachte ich eigentlich, dass ich nicht malen kann“, gesteht Antoni. Doch er kann. Und zusammen mit vielen weiteren Freunden der Aquarellkunst will er ab Samstag im PAN Kunstforum beweisen, dass Aquarellmalerei besser ist als ihr Ruf und „mehr ist als Hausfrauen-Kunst“.

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Mark Antoni ist nämlich auch zweiter Vorsitzender der Deutschen Aquarellgesellschaft (DAG). Unter dem Titel „Die Kunst des Aquarells“ führt diese ihre fünfte Jahresausstellung im PAN an der Agnetenstraße durch. An die 220 jurierte Arbeiten sind ab Samstag bis zum 13. April im PAN zu sehen – und das bei kostenlosem Eintritt. „Für uns ist das eine wunderbare Chance, das Museum für die breite Masse zu öffnen. Wir freuen uns auf viele Besucher“, erklärt Reimund Sluyterman, Vorsitzender PAN e.V. .

Und die Kunstfreunde können sich auf eine Schau freuen, die momentan sicherlich einmalig in Deutschland sein dürfte, so Antoni. „Nirgendwo gibt es momentan so viel zeitgenössische Aquarellmalerei zu sehen, wie hier in Emmerich“, freut sich der zweite Vorsitzende der DAG. Die DAG hat übrigens über 300 Mitglieder. Rund 50 werden auf jeden Fall nach Emmerich kommen, um nicht nur die Bilder zu bewundern, sondern auch die Jahreshauptversammlung der DAG abzuhalten. In der Ausstellung sind nicht nur Aquarelle von Künstlern aus der Bundesrepublik zu sehen. Auch Werke von den Aquarell-Vereinigungen aus Italien, Frankreich und Polen können bewundert werden.

Unter den Ausstellenden ist übrigens auch eine Isselburgerin. Anna Zmievskaya darf drei Bilder in der Schau zeigen. In einem hat sie einen Ort verewigt, den sicher viele Bahnreisende kennen: den Bahnhof Empel. Das Niveau der Ausstellung ist hoch. Immerhin haben fünf Jury-Mitglieder die besten Bilder aus den Einsendungen der DAG-Mitglieder ausgesucht. Während in einer Ecke der Schau die internationalen Gäste platziert sind, gibt es auch eine Sammlung von Tiermotiven, die mittels Aquarelltechnik gemalt wurden. Bewunderer der Technik und solche, die es noch werden wollen, sollten sich diese Schau nicht entgegen lassen. Die Facetten der Aquarell-Malerei kommen wunderbar zur Geltung.

Auch Kuratorin Christiane van Haaren ist begeistert von den Motiven an den Stellwänden. Sie weiß um die Schwierigkeit, die Farbe perfekt aufs Papier zu bekommen. „Man muss sein Motiv genau planen, die Komposition perfekt festlegen. Vor allem muss man wissen, wo es weiße Stellen geben wird.“ Denn diese müssen schon im Vorhinein freigelassen werden.

>> ERÖFFNUNF UND VORTRÄGE

Alle Aquarell- und Kunstfreunde sind eingeladen, in Emmerich das Aquarell zu feiern. Die Vernissage findet am Samstag, 10. März, um 19 Uhr im PAN Kunstforum an der Agnetenstraße 2 statt. Geöffnet ist die Ausstellung dann immer von Dienstag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr und Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Die Ausstellung wird begleitet von einem Rahmenprogramm. Am Sonntag, 11. März, wird es von 9.30 bis 10.30 Uhr einen Vortrag zum „Urheberrecht“ von Dora Söner geben und von 10.45 bis 11.45 Uhr die Vorführung Winsor & Newton mit Mirjam Martinovic. Mehr Infos auch unter www.pan-kunstforum.de.

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