Emmerich-Hüthum. Lichtdekorationen und Schilder wiesen den vielen Besuchern bei kaltem, trockenen Winterwetter den Weg. Angebot an den Buden war groß.

Das Eintauchen in adventliche Stimmung klappte auf dem Hüthumer Adventsweg sofort. Lichtdekorationen und Schilder wiesen den zahlreichen Besuchern bei kaltem, trockenen Winterwetter den Weg. Vom Brunnenplatz, dem Hof der St. Georg Grundschule bis zu einem Teil der Straße An der Laak konnten an 30 Ständen rund 40 verschiedener Vereine und geschickter Bastler die unterschiedlichsten Angebote bewundert werden.

Auch sie hatten viel Spaß beim Hüthumer Adventsweg.
Auch sie hatten viel Spaß beim Hüthumer Adventsweg. © FUNKE Foto Services | Jens Uwe Wachterstorm

Schülerfirma verkaufte selbstgemachte Dinge

Die Schülerfirma „Red Dot Art“ der Liebfrauen Grundschule verkaufte unter Mithilfe von Eltern und Lehrerin Sandra Limberg selbstgemachte Dinge. Von handgemachten Winteraccessoires über Dekoartikel und Gebrauchsgegenständen oder einem Fotoshooting waren viele ansprechende Weihnachtsgeschenke zu entdecken. Manch warme Mütze wurde direkt aufgesetzt.

Adventsweg hat sich als Treffpunkt etabliert
Gaby Vels-Schiffer vom Heimatverein

Wer sich von innen wärmen wollte, hatte die Qual der Wahl: Glühwein vom Heimatverein, vom EKV oder von anderen. Es gab Mus met Met, selbstgemachte Reibekuchen oder würzige Champignons, an einem Mini-Kirmesbüdchen gebrannte Mandeln und vieles mehr. Ein Mini-Karussell drehte sich, während im Hintergrund der Musikverein Hüthum weihnachtliche Lieder spielte – was bei dieser Kälte gar nicht so einfach war.

An 30 Ständen gab‘s viel Interessantes zu kaufen.
An 30 Ständen gab‘s viel Interessantes zu kaufen. © FUNKE Foto Services | Jens Uwe Wachterstorm

Adventsweg in Hüthum hat sich etabliert

Aber die Standbetreiber waren sich einig. „Wir haben Glück mit dem Wetter. Das sind optimale Bedingungen“. Organisiert hat den Adventsweg traditionell der Heimatverein Hüthum. Gabi Vels-Schiffer, seit zehn Jahren dabei, gefällt das Miteinander im Verein sehr gut. „Der Adventsweg, immer am Samstag vor dem 1. Advent, hat sich inzwischen als Treffpunkt etabliert“, sagt sie. An einem Informationsstand wollten die Landfrauen neue Frauen für ihr Programm begeistern.

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Bei der Hüthumer KAB waren bereits gegen 17.40 Uhr alle Lose für die Sofortgewinne ausverkauft. Wer an einem der Stände „Schicht“ machte, war sehr dankbar für isolierenden Bodenbelag oder eine Heizung. Die Kinder von „Red Dot“ aber durften zwischendurch ein bisschen spielen, um sich aufzuwärmen. Anke Wilke, Vorsitzende des Heimatvereins, zeigte auf einer Karte den Verlauf des Weges. Sie sieht Veränderungsmöglichkeiten: „Das Konzept wird weiterentwickelt“.

Erlös ermöglicht Kauf von Holzpferden

Kurz vor Schluss hatte der Förderverein der St. Georg Grundschule Waffeln aus mehr als 30 Kilogramm Mehl verkauft. Dann war der Teig ausgegangen. „Wir wollten in aller Munde sein, und haben es geschafft“, so Dirk Hoeymakers lächelnd. Der Erlös der Aktion bringt neue Holzpferde auf den Schulhof.