Rheinwummern

Ausverkauft: Gelungene Premiere von Rheinwummern in Emmerich

Das Elektro-Festival Rheinwummern feierte am Samstag seine Premiere in Emmerich an der Promenade.

Das Elektro-Festival Rheinwummern feierte am Samstag seine Premiere in Emmerich an der Promenade.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Emmerich.  500 Gäste feierten bei herrlichem Wetter zur Premiere des Elektro-Festivals Rheinwummern in Emmerich. Tolle Atmosphäre am Ende der Promenade.

Von lauter Musik umgeben, den elektrisierenden Beats angetrieben herrschte eine gelöste Stimmung und eine fröhlich, sommerliche Atmosphäre. Die warmen Sonnenstrahlen erhellen sowie erwärmen das Stromland an der Emmericher Promenade, während zahlreiche Tanz- und Musikbegeisterte zu coolen Beats ihre besten Tanzeinlagen zeigen. Erstmals fand in Emmerich das Electro-Festival Rheinwummern statt.

Zum Beginn am Samstag um 15 Uhr kamen schon die ersten Besucher. Im Laufe des Nachmittags folgten weitere Musikbegeisterte, die bis 22 Uhr sich von den vielen Tönen vor der St. Martini-Kirche an der Promenade mitreißen ließen. Neben vielen Emmericher kamen auch Besucher aus den Niederlanden und dem Ruhrgebiet. Den weitesten Anreiseweg hatten einige aus Kassel und ein 68 Jähriger Fan aus Hamburg, der das Festival sichtlich genoss.

Nach Kneipen- und Saalwummern war die Zeit reif fürs Rheinwummern

Doch wie kam so eine Art von Fest in Emmerich zustande? Hinter den Organisatoren steckt Sven Jansen von der Jansen Gastronomie aus Elten. Mit den heimischen Musikern Michel Terlinden und Gert Rompel Jr. veranstalteten sie vergangenes Jahr bereits das Kneipenwummern in Elten sowie das Saalwummern im Kolpinghaus. Da die Kneipe mit 130 Besuchern gut besucht war, hatten diese mit dem DJ Drumcomplex die Idee, die atemberaubende Kulisse, den Rhein, in Emmerich zu nutzen.

Sven Jansen und das Team waren sehr erfreut über eine Genehmigung des Emmericher Stadtrates. „Wo kann man den sonst den Sommer so schön ausklingen lassen, wenn nicht an der Emmericher Promenade mit dem glitzernden Wasser, den Schiffen, einem tollen Sonnenuntergang samt der abends rot leuchtenden Rheinbrücke und schöner Musik?“, so Sven Jansen.

Die letzten 100 Karten gingen Samstag weg

Dass das Rheinwummern gut bei den Leuten angekommen ist, zeigen die 400 gebuchten Karten im Vorverkauf zu einem recht bezahlbaren Preisn von elf Euro. Noch etwa 100 Karten konnten am Veranstaltungstag für 15 Euro gekauft werden, somit war auch die Veranstaltung dann schon ausgebucht.

Es standen fünf Showacts auf dem Programm, diese waren unter anderem Michel Terlinden, Gert Rompel Jr., Kommissar Flex, Alexander Machts und dem auch aus Emmerich stammenden, international bekannten Arnd Reichow alias Drumcomplex.

Ein Event, das gerne wiederholt werden kann

Zudem wurde auch für die Verpflegung der Besucher gesorgt. So stand ein Imbissstand dort, der Brötchen, Bratwurst und weiteres verkaufte. Dann gab es zwei Getränkestände, die kühle Getränke und Bier verkauften sowie natürlich ein Toilettenwagen.

Besonders schön war, dass das Event nicht auf eine Zielgruppe ausgerichtet war. Arnd Reichow betont: „Generell sollte es bei Musik keine Altersbegrenzung geben. Es ist nur Musik und sorgt für gute Stimmung, also sollte es für jeden zugänglich sein.“ Er sollte Recht behalten: Sowohl kleine Kinder bis hin zu Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters genossen das Festival auf dem eigens dafür abgesperrten und von Security bewachten Stromland. Auf jeden Fall ist es eine gelungene Fete, die für viele Besucher bestimmt wiederholt werden darf.

>> Heimpremiere für Drumcomplex

Arnd Reichow, auch unter dem Künstlernamen Drumcomplex bekannt, ist ein aus Emmerich stammender DJ. Seit 26 Jahren spielt er schon Musik, vier davon hauptberuflich. Der 45-Jährige wohnt in Emmerich, reist aber mittlerweile durch die ganze Welt. Jüngst war er unter anderem noch in Indien, Chile und China.

Demnächst geht es für ihn nach Neuseeland, wo er ebenfalls auf Veranstaltungen auftritt. Doch in seiner Heimatstadt hat er nie als Drumcomplex spielen können. Nun ist sein Wunsch erfüllt.

Erstmals durfte er dank des Festivals Rheinwummern an der Emmericher Rheinpromenade auftreten. Unterstützt wird er von einem eigenen, professionellen Fotografen sowie dem Techniker Simon van Stejvenberg.

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