Dorfsäuberungsaktion

Autoheckklappe bei der Dorfsäuberung in Empel gefunden

An der Müllsammelaktion im Reeser Ortsteil Empel beteiligten sich 13 Personen. Dabei wurde auch die Heckklappe eines Fahrzeugs gefunden.

An der Müllsammelaktion im Reeser Ortsteil Empel beteiligten sich 13 Personen. Dabei wurde auch die Heckklappe eines Fahrzeugs gefunden.

Foto: Christian Creon

Empel.   Zwei Empeler hatten zur Dorfsäuberungsaktion aufgerufen. „Es machten beschämend wenige mit“, war das Organisations-Duo enttäuscht.

Josef Meyboom und Frank Schlüter aus Empel hatten im Namen des Heimatvereins Millingen-Empel zur Dorfsäuberungsaktion gebeten. 13 Personen im Alter von sieben bis 58 Jahren folgten dem Aufruf. Treffpunkt war die alte Schule an der Reeser Straße in Empel.

„Beschämend wenige haben mitgemacht“, war Josef Meyboom sichtlich enttäuscht. Es müsse doch den Bewohnern nicht nur an einem sauberen Ortsbild gelegen sein, sondern dies sollte doch auch durch eigenes Engagement unterstrichen werden, fuhr der Empeler fort.

Helfer in drei Gruppen unterwegs

Müllbeutel, Greifer und Handschuhe hatte der Baubetriebshof der Stadt Rees zur Verfügung gestellt. In drei Gruppen machten sich die Helfer auf den Weg. Die erste Gruppe machte sich auf in Richtung Laakhauser Busch, die zweite sammelte entlang der Hüttenstraße in Richtung Millingen und Gruppe vier war auf dem Bahnhofsvorplatz aktiv und später in Richtung Rees.

Zwei Stunden lang, von 14 bis 16 Uhr, waren die Helfer bei bestem Wetter unterwegs. Vor allem Flaschen sammelten sie ein, Unmengen an Verpackungen aus Schnellrestaurants, aber auch ein paar große Autoreifen. „Ein Pkw-Fahrer hat sogar die Heckklappe seines Fahrzeugs verloren“, berichtete Meyboom.

Rund eineinhalb Kubikmeter Unrat wurde am Ende gesammelt und beim Bauhof in Rees entsorgt. „Es hat Spaß gemacht, leider ist immer wieder schnell alles vermüllt“, so Meyboom. Dennoch tue er das aus Idealismus. „Aber wenn sich beim nächsten Mal nicht mehr beteiligen, wer weiß...“, ließ er noch einmal seine Enttäuschung durchblicken.

Am Ende gab es Kaffee, Kaltgetränke sowie belegte Brötchen und Kuchen, gesponsert von den beiden Initiatoren und zubereitet von Frank Schlüters Frau Ute Schlüter.

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