Politik

Bergretter fordern klares Bekenntnis des Emmericher Rates

Wie werden die Bahntrasse und die B8 in Elten um den Eltenberg geführt? Das ist ein Streitthema.

Wie werden die Bahntrasse und die B8 in Elten um den Eltenberg geführt? Das ist ein Streitthema.

Foto: Hans Blossey

Elten.   Neuer Ratsantrag: Die Behörden haben laut Eltener Bergrettern Zweifel an Ernsthaftigkeit der Emmericher Unterstützung für die Gleisbettvariante.

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Die Bürgerinitiative (BI) Rettet den Eltenberg beantragt einen neuen Ratsbeschluss zur Betuwe-Lösung am Eltenberg. „Bei zahlreichen Gesprächen mit Vertretern von Düsseldorfer Ministerien, von Bahn und Straßen.NRW wurden bezüglich der Ernsthaftigkeit der offiziellen Emmericher Unterstützung unserer Gleisbettlösung trotz des letzten Ratsbeschlusses Zweifel erkennbar“, begründet die BI.

Da demnächst ein neuer Gesprächstermin vereinbart werden soll, sei es wichtig, jetzt die Zweifel auszuräumen. Deshalb werde auch darum gebeten, entgegen der üblichen Beratungsfolge den Beschluss entweder sofort im Rat oder vorab durch die Fraktionsspitzen zu tätigen. Schließlich habe die Stadt sich im sogenannten Niederrheinischen Appell verpflichtet, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um für die bestmögliche Lösung zu sorgen. Die Eltener Problematik wird dabei ausdrücklich erwähnt.

Jetzt Gleisbettvariante fordern

Zum einen soll der Rat beschließen, dass die Stadt Emmerich am Eltenberg die Verwirklichung der optimierten/modifizierten Gleisbettvariante, wie sie die BI und der Nabu erarbeitet haben, anstrebe. Ferner möge die Verwaltung beauftragt werden, mit den Straßenbaubehörden die planerische Verwirklichung der Verlegung der B8 auf der jetzigen Gleislage entsprechend der Planung in dem Gutachten des Sachverständigen Hensel zwischen der Emmericher Straße und dem Kreisverkehr sowie nördlich der Lobither Straße in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und Straßen.NRW umzusetzen.

Deren Planungen sollen an den oben genannten Alternativplan als Gesamtkonzept angepasst werden. Der Rat möge die Bahn und Straßen.NRW auffordern, die übrigen wesentlichen Teile der Alternativplanung neu durchzuplanen. Ferner möge der Rat das NRW-Verkehrsministerium bitten, die Planung zu koordinieren, und Bund und Land, diese zu unterstützen.

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