Bahnverkehr

Betuwe am Eltenberg: Der Nabu bliebe bei seinen Klage-Plänen

Die Pläne zur Bahnübergangsbeseitigung der Deutschen Bahn bzw. zum Umbau der B8 in Elten sind aus Sicht des Nabu rechtswidrig. Würden Bahn und Straßen NRW bei ihren Plänen bleiben, so möchte der Nabu klagen. Das kündigt der Naturschutzbund nochmal an.

Foto: Thorsten Lindekamp

Die Pläne zur Bahnübergangsbeseitigung der Deutschen Bahn bzw. zum Umbau der B8 in Elten sind aus Sicht des Nabu rechtswidrig. Würden Bahn und Straßen NRW bei ihren Plänen bleiben, so möchte der Nabu klagen. Das kündigt der Naturschutzbund nochmal an. Foto: Thorsten Lindekamp

Elten.   Der Naturschutzbund bekräftigt erneut die Absicht, zu klagen, sollten Straßen NRW und Deutsche Bahn bei ihren Betuwe-Plänen am Eltenberg bleiben.

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Der Nabu-Kreisverband Kleve weist darauf hin, dass sein Landesverband für den Fall, dass die Deutsche Bahn und der Landesbetrieb Straßen NRW nicht von ihrer Planung abrücken sollten, notfalls vor den zuständigen Verwaltungsgerichten Klage erheben würde, weil es gravierende Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine Genehmigung der Pläne rechtswidrig wäre. Dies sei auch bereits seit drei Jahren der DB und den zuständigen Ministerien und der Bundesregierung bekannt, heißt es in einer Mitteilung des Nabu.

„Hätte die DB die Betuwe-Linie für Tempo 160 in Elten von Anfang an mit optimaler Rücksicht auf den Eltenberg, auf Sicherheit und Immissionsbelastung der Bevölkerung sowie den Erhalt ihrer Sportstätten, ferner unter Berücksichtigung der ohnehin notwendigen Erneuerung des Viaduktes und der Errichtung eines Haltepunktes geplant, wäre auch sie fast zwangsläufig auf die optimierte Gleisbettvariante gestoßen. Es hätte keinen vernünftigen Grund dafür gegeben, dass die DB so nicht hätte planen dürfen“, so Adalbert Niemers, 2. Vorsitzender des Kreisverbandes.

Deshalb hoffe der Nabu nach wie vor darauf, dass die Bundeskanzlerin, die Verkehrsminister von Bund und Land, die DB oder das Eisenbahnbundesamt doch noch eine Änderung herbeiführen. Über 5000 Unterschriften gegen die geplante Bergvariante belegten eindeutig den Willen der Bevölkerung. Die Androhung des Verkehrsministeriums NRW, eine volle Übernahme der Kosten der Bahnübergangsbeseitigung von einem Konsens abhängig machen zu wollen, stelle demgegenüber eine politische Erpressung dar.

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