Statistik

Bevölkerungsentwicklung bis 2040 bleibt in Emmerich konstant

Die Zahl der Senioren, wie hier beim Seniorennachmittag in Bienen, wird in allen drei Kommunen bis 2040 ansteigen.

Die Zahl der Senioren, wie hier beim Seniorennachmittag in Bienen, wird in allen drei Kommunen bis 2040 ansteigen.

Foto: DIANA ROOS / FUNKE Foto Services

Emmerich/Rees/Isselburg.  Die neue Statistik zur Bevölkerungsentwicklung bis 2040 sagt: Emmerich bleibt konstant, Rees sinkt leicht, Isselburg massiv.

Das Statistischen Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen hat jetzt Zahlen über die Bevölkerungsentwicklung von 2018 bis 2040 vorgestellt.

Prognose für Emmerich

So lebten zum 1. Januar 2018 30.845 Menschen in Emmerich, prognostiziert werden zum 1. Januar 2020 30.912 Bewohner, in 2040 sollen es 30.835 sein, was keine Veränderung in der Bevölkerungsstatistik bedeutet, wohl aber eine Generationsverschiebung. Geringfügig nimmt die Zahl der 10- bis 16-Jährigen zu um 3,8 Prozent, der 65 bis 80-Jährigen um 17 Prozent und der über 80-Jährigen um 45,7 Prozent im Vergleich zu 2018.

In Rees verdoppelt sich die Zahl der Ü65-Jährigen

In Rees wird die Anzahl der Bürger von 2018 bis 2040 laut Berechnung um 6,8 Prozent sinken. Beginn 2018 lebten hier 21137 Bürger, 2040 werden es hochgerechnet nur noch 19706 Personen sein. Besonders in der Gruppe der 19- bis 40-Jährigen wird die Bevölkerung um zirka 27 Prozent sinken.

Dafür gibt es ein Plus von 52.5 Prozent bei den 65- bis 80-Jährigen und ein Plus 58.2 Prozent bei den über 80-Jährigen. Die größte Bevölkerungsgruppe machen 2040 die 40- bis 65-Jährigen aus mit 5984 Bewohnern.

Isselburger Bevölkerung reduziert sich um 21 Prozent

10713 Menschen lebten zum 1. Januar 2018 in Isselburg, 10.534 werden für das Jahr 2020 prognostiziert, 2040 werden es nur noch 8449 sein. Was ein Minus von 21,1 Prozent ausmacht. Bei den unter 19-Jährigen reduziert sich die Bevölkerungszahl um 29,4 Prozent, bei den 19- bis 65-Jährigen auf 37, 8 Prozent. Dafür steigt die Gruppe der Generation 65+ um 35,9 Prozent.

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