Gesamtschule Emmerich

Brieffreundschaft zwischen Emmerich und Šilutė neu belebt

Vor der Schule in Šilutė: Wolfgang Tyssen (v.l.), Anna-Maria Tyssen, Egle Jatautaite-Brudrikiene (Lehrerin), Pavaduotoja Pradiniam (Schulleiter) und Rita Uzgaliene (Gymnasiallehrerin).

Vor der Schule in Šilutė: Wolfgang Tyssen (v.l.), Anna-Maria Tyssen, Egle Jatautaite-Brudrikiene (Lehrerin), Pavaduotoja Pradiniam (Schulleiter) und Rita Uzgaliene (Gymnasiallehrerin).

Foto: Gesamtschule

Emmerich/Šilutė.   Emmericher Gesamtschüler tauschen sich mit Schülern der litauischen Partnerstadt aus. Erste Briefe wurden schon fleißig hin und her geschickt.

Grüße per Brief oder Postkarte sind so gut wie ausgestorben und die Kommunikation im digitalen Zeitalter scheint ohne elektronische Geräte fast unmöglich. Dennoch sind Brieffreundschaften für Kinder nach wie vor aufregend. Das Erlebnis einer solchen „Distanz-Freundschaft“ fördert nicht nur die Weltoffenheit und schafft Schreibanlässe. Vielmehr noch können sich Kinder im gleichen Alter austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Reger Kontakt besteht schon

Die Möglichkeit einen solchen Kontakt herzustellen, bietet den Schüler der Gesamtschule Emmerich seit kurzem die Martyno Jankaus Schule in Šilutė, der Partnerstadt Emmerichs. Den Kontakt initiierte über Alfred Bartminn vom Freundeskreis Städtepartnerschaft Emmerich-Šilutė der stellvertretende Schulleiter der Gesamtschule, Wolfgang Tyssen, vor einem halben Jahr bei seinem Besuch in Šilutė.

Seit Anfang des Schuljahres 2018/2019 besteht ein reger Kontakt zwischen den Schülern der Martyno Jankaus Schule in Šilutė und Schülern der 7c und 8f der Städtischen Gesamtschule Emmerich, begleitet von den beiden Gesamtschul-Lehrerinnen Sabine Machelett und Chantal Simon.

Freund oder Freundin

Zu Beginn der Brieffreundschaft wurden von den Schülern noch allgemein gehaltene Briefe mit der Anrede „Lieber Brieffreund“ oder „Liebe Brieffreundin“ verfasst. Diese Anonymität wich aber schnell einer konkreten Anrede, nachdem von Seiten der betreuenden Deutschlehrerin Egle Jatautaite-Budrikiene für jeden am Projekt Teilnehmenden ein, je nach Wunsch männlich oder weiblicher, Brieffreund mit ähnlichen Interessen gefunden wurde. Die litauischen Schüler freuen sich sehr, ihre Deutsch- und auch Englischkenntnisse anzuwenden und sich mit den Emmericher Schülern auszutauschen.

In den ersten Briefen ging es insbesondere um den Schulalltag in beiden Ländern, um Geschwister, Hobbys und Haustiere sowie kulturelle Besonderheiten wie Halloweenfeiern und typische Weihnachtsbräuche.

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