Lebenshilfe-Stiftung

Bürgermeister schaute bei Gründungsfeier vorbei

Sven Pieron (Stiftungsvorsitzender), Peter Nebelo (Bürgermeister der Stadt Bocholt) und Angelika Geßmann (Vorsitzende der Lebenshilfe Bocholt).

Sven Pieron (Stiftungsvorsitzender), Peter Nebelo (Bürgermeister der Stadt Bocholt) und Angelika Geßmann (Vorsitzende der Lebenshilfe Bocholt).

Foto: Lebenshilfe

Isselburg.   Michael Carbanje schaute bei der Feier zur Gründung der Stiftung der Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg vorbei und gratulierte den Akteuren.

Selbst Isselburgs Bürgermeister Michael Carbanje und FDP-Ratsmitglied Johannes Epping ließen es sich nicht nehmen zu gratulieren: Der Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg e.V. feierte nun mit einer Vielzahl geladener Gäste die Gründung der „Stiftung der Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg“ in ihrem Begegnungszentrum in Bocholt an der Werther Straße 173.

Die Stiftung zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen versteht sich primär als Förderstiftung. Sie möchte Menschen mit Behinderung unterstützen, um ihnen zu einem erfüllten und möglichst selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Als Stiftungsvorsitzender konnte Sven Pieron gewonnen werden.

Grußworte und Vorträge

Begleitet wurden die Feierlichkeiten durch die Vorträge „Inklusion als Grundlage und Wegbereiter für Wertschätzung, Akzeptanz und Anerkennung von Menschen mit Behinderung“ von Angelika Geßmann, Vorsitzende der Lebenshilfe Bocholt e.V. und „Werden Sie Teil unserer Stiftungsbewegung“ von Sven Pieron, Stiftungsvorsitzender der Lebenshilfe Stiftung sowie durch ein Grußwort von Peter Nebelo, Bürgermeister der Stadt Bocholt. Im Anschluss durften sich die Gäste auf Getränke und Canapés freuen.

Als Förderstiftung hat es sich die Stiftung der Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Behinderung, insbesondere aus dem Großraum Bocholt, sehr konkret und praxisbezogen zu mehr Teilhabe in unserer Gesellschaft zu verhelfen. Dies kann z.B. die Förderung einzelner Menschen mit Behinderung bedeuten, die nicht oder nicht mehr von ihren Angehörigen unterstützt werden können.

Auch bei kleineren, ganz alltäglichen Anschaffungen und Hilfestellungen sieht sich die Stiftung in der Pflicht. Die Stiftung ist zunächst rechtlich unselbstständig. Nach Aufbau eines ausreichenden Stiftungsvermögens wird sie als rechtlich selbstständig anerkannt.

Rechtlich eine Stiftung

Steuerlich wird die Stiftung jedoch bereits jetzt wie eine rechtliche Stiftung behandelt, so dass Spendenquittungen ausgestellt werden dürfen.

Ziel des Lebenshilfe Bocholt-Rhede-Isselburg e.V. ist im Übrigen die Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien in unserer Gesellschaft. Der Verein setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch mit geistiger Behinderung so selbstständig wie möglich leben kann, und dass ihm so viel Schutz und Hilfe zuteil wird, wie er für sich braucht. Maßgebend sind die individuelle Persönlichkeit und die Bedürfnisse, die sich aus Art uns Schwere der Behinderung ergeben.

>>1964 WURDE DER VEREIN GEGRÜNDET

Der Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Ortsvereinigung Bocholt - Rhede - Isselburg (Lebenshilfe Bocholt) wurde 1964 gegründet. Er vertritt die Interessen seiner über 300 Mitglieder mit und ohne Behinderung. 54 Menschen mit geistiger Behinderung werden derzeit im stationären Wohnen und 14 Nutzer im Ambulant Betreuten Wohnen direkt von der Lebenshilfe Bocholt unterstützt, gefördert und begleitet.

Mehr Informationen zu dem Angebot der Lebenshilfe Bocholt - Rhede - Isselburg gibt es unter http://www.lebenshilfe-bocholt.de

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben