Kultur

Corona: Kreis Borken verweist auf Soforthilfen für Künstler

Der Kreis Borken weist auf ein Landesprogramm zur Förderung freischaffender Künstler hin, denen durch die Coronakrise finanzielle Engpässe drohen.

Der Kreis Borken weist auf ein Landesprogramm zur Förderung freischaffender Künstler hin, denen durch die Coronakrise finanzielle Engpässe drohen.

Foto: Kai Kitschenberg / FFS

Kreis Borken.  Der Kreis Borken verweist auf ein Soforthilfe-Programm für freischaffende Künstler, denen durch die Corona-Pandemie finanzielle Engpässe drohen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten derzeit viele Einschränkungen. Diese Vorgaben betreffen auch den Kulturbereich. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW) ein Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstler aufgelegt. Darauf verweist der Kreis Borken in einer Pressemitteilung.

Dafür stellt das Land zunächst fünf Millionen Euro bereit. Laut Mitteilung des Ministeriums können Künstler, denen durch die Absage von Engagements finanzielle Engpässe drohen, eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2000 Euro beantragen. Diese Soforthilfe kann mittels kurzen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Der Antrag ist auf der Internetseite des Ministeriums unter www.mkw.nrw zu finden.

Förderungen für ausfallende Events sollen ausgezahlt werden

Da wegen der Coronavirus-Krise derzeit alle Veranstaltungen ausfallen, gibt es auch Anpassungen bezüglich der Förderung solcher Kulturveranstaltungen. So sollen beispielsweise Regelungen geschaffen werden, um Ausfallkosten tragen zu können. Die bereits bewilligten oder derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen werden nach Auskunft des Ministeriums in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten. Sobald es konkrete Informationen gibt, informiert das Land dazu. Weitere Hinweise sind auf der Homepage unter www.mkw.nrw verfügbar.

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