Schulhofgestaltung

Das Gymnasium Aspel übergab Spielgrät offiziell

Mit einem kleinen Festakt wurde das neue multifunktionale Spielgerät auf dem Gelände hinter dem Gymnasium an die Schüler übergeben, von links:Thomas Hinkes rotes T-Shirt, Flemming Schenk, Anne Schicks, Paula Hebing und Klaus Hegel geben den Spielplatz frei.

Mit einem kleinen Festakt wurde das neue multifunktionale Spielgerät auf dem Gelände hinter dem Gymnasium an die Schüler übergeben, von links:Thomas Hinkes rotes T-Shirt, Flemming Schenk, Anne Schicks, Paula Hebing und Klaus Hegel geben den Spielplatz frei.

Foto: Erwin Pottgiesser

Rees.   Das Gymnasium Aspel übergab jetzt sein multifunktionales Spielgeräte an seine Schüler. Es hat 30.000 Euro gekostet. Wie das Geld zusammenkam.

Es war die Stunde, um Danke zu sagen. „Wir danken dem Förderverein für seinen Zuschuss und wir danken Herrn Andreas Böing vom Baubetriebshof für seinen Rat und seinen Einsatz“, sagte Schülersprecher Flemming Schenk. Worauf seine Stellvertreterin Paula Hebing die Schere ansetzte, um das rot-weiße Flatterband durchzuschneiden, mit dem die beiden Lehrer Hans Beenen und Thomas Hinkes kurz zuvor den Zugang zum neuen Spielgerät abgesperrt hatten. Mit Getöse stürmten die 78 Fünftklässler die neue Attraktion auf dem Grün hinter dem Gymnasium.

Fünftklässer stürmten das neue Spielgerät

„Für sie soll es in erster Linie sein“, hatte zuvor SV-Lehrerin Anne Schicks gesagt. Daher gebühre ihnen, den Fünftklässlern, auch den Vorzug, das Spielgerät als erste in Besitz zu nehmen.

Es ist kein gewöhnliches Spielgerät, sondern ein multifunktionales. Es besteht aus Kletterelementen, Kreisel, die mit dem eigenen Gewicht zu steuern sind, an den beiden Reckstangen kann man Klimmzüge machen.

SV-Schüler haben Wunschliste zusammengetragen

Und es hat eine Barrenrutsche. „Schon am Donnerstag habe ich einen Schüler beobachtet, wie er gerutscht ist, jetzt habe auch ich verstanden wie das geht“, sagte Schulleiter Klaus Hegel lachend. Er war hörbar stolz auf seine SV-Schüler, die einen wesentlichen Betrag geleistet hatten. „Im

Vorfeld haben sie mit den Schülern gesprochen, um herauszufinden, was sich diese wünschen“, erklärte er in seiner kurzen Ansprache. Sein Dank galt aber auch allen anderen Schüler, haben sich doch viel Schweiß gelassen, um sich das 30.000 Euro teure Spielgerät leisten zu können. 25.000 Euro aus den Sponsorenläufen der vergangenen Jahre sind in den Erwerb geflossen, mit 5000 Euro hat sich der Förderverein der Schule beteiligt.

Bänke für ältere Schüler fehlen noch

Damit ist – nach der Offensive Aktive Pause vor einigen Jahren – das zweite Kapitel abgeschlossen, um den Schülern Lust auf Bewegung zu machen.

In einem weiteren Schritt sollen noch Bänke und Tische für die Oberstufenschüler angeschafft werden. Damit soll ihnen ermöglicht werden, auch draußen zu arbeiten.

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