Kabarett

Das Schwarze Schaf: Diese Kabarettisten kommen nach Emmerich

Dr. Tobias Diemer (Leiter des Bereichs Bildung der Stiftung Mercator), Mirja Boes (Mitglied der Finaljury), Dr. Oliver Döhrmann (Geschäftsführer der RuhrFutur GmbH) und Bea Fröchte (Projektleiterin Niederrheinischer Kabarettpreis Das Schwarze Schaf) freuen sich auf den Wettbewerb 2020.

Dr. Tobias Diemer (Leiter des Bereichs Bildung der Stiftung Mercator), Mirja Boes (Mitglied der Finaljury), Dr. Oliver Döhrmann (Geschäftsführer der RuhrFutur GmbH) und Bea Fröchte (Projektleiterin Niederrheinischer Kabarettpreis Das Schwarze Schaf) freuen sich auf den Wettbewerb 2020.

Foto: Sascha Kreklau

Emmerich.  Am 12. und 19. März finden Vorrunden des Kabarett-Wettbewerbs Das Schwarze Schaf in Emmerich statt. Nominierten stehen fest. Karten erhältlich.

Sie wollen schwarze Schafe sein. Ganz in der Tradition von Hanns Dieter Hüsch. Dem bekannten Kabarettisten vom Niederrhein. In seiner Tradition messen sich Nachwuchskabarettisten Jahr für Jahr beim Wettbewerb Das Schwarze Schaf. Für die 2020er Auflage stehen nun die zwölf Nominierten fest, die auch an zwei Abenden in Emmerich jeweils 15 Minuten Zeit bekommen, das Publikum zu überzeugen. An den beiden Donnerstag, 12. und 19. März, wird es im Stadttheater Emmerich scharfzüngig.

Die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland. Am 12. März sind dabei: Alex Döring (München), Florian Hacke (Kiel), Goldfarb-Zwillinge (Berlin), Jakob Heymann (Bremen), Micha Marx (Bonn) und Victoria Helene Bergemann (Kiel). Am 19. März messen sich: Beier & Hang (München), Johannes Floehr (Krefeld), Martin Valenske & Henning Ruwe (Berlin), Peter Fischer (Mannheim), Quichotte (Köln) sowie Sulaiman Masomi (Köln).

In den Vorrunden entscheiden nur die Zuschauer

Die weiteren Vorrunden finden in Wesel, Krefeld und Moers statt. Einzig die Zuschauer entscheiden, welche sechs Talente ins Finale am 9. Mai im Theater am Marientor in Duisburg einziehen.

Dr. Oliver Döhrmann, Geschäftsführer der RuhrFutur gGmbH, freut sich auf die neue Runde des Kabarettpreises: „Der Wettbewerb zeigt immer wieder, wie viele Talente die deutschsprachige Kabarettszene bereithält. Auch in diesem Jahr findet sich eine bunte Vielfalt an Wortakrobaten und Musikkabarettisten unter den Nominierten. Das Publikum darf sich auf spannende Vorentscheidungen und ein noch spannenderes Finale freuen.“

Die Karten sind erhältlich

Am Finalabend entscheidet dann eine prominent besetzte Jury um Schauspielerin und Stand-up-Comedienne Mirja Boes über die Gewinnerin oder den Gewinner der begehrten Auszeichnung. Die gebürtige Niederrheinerin ist bereits zum dritten Mal Mitglied der Finaljury: „Die deutschsprachige Kabarettszene ist jung, kreativ und vielfältig. Das Schwarze Schaf zeigt uns das immer wieder. Die Kabarettistinnen und Kabarettistenmachen neue Erfahrungen und bekommen, mit etwas Glück, die große Bühne“, sagt Mirja Boes.

Karten für Vorrunden und Finale sind ab sofort im Vorverkauf beim Theaterbüro am Grollscher Weg 6, 02822/752000, und unter www.dasschwarzeschaf.com erhältlich. Die Tickets für die Vorrunden kosten 14 Euro zzgl. VVK-Gebühren. Schüler und Studenten zahlen den ermäßigten Preis von sieben Euro. Die Kartenpreise für das Finale liegen je nach Kategorie zwischen 28,40 Euro und 33,90 Euro inkl. VVK-Gebühren (50 % für Schüler und Studenten). Getränke und Snacks beim Finale sind im Eintrittspreis inklusive.

>> Das ist der Wettbewerb Das Schwarze Schaf

Hanns Dieter Hüsch, der Gründer des Wettbewerbs, bezeichnete sich selbst als das „Schwarze Schaf vom Niederrhein“. Mit seinem scharfen und oft nachdenklichen Humor beeinflusste er Generationen von Kabarettistinnen und Kabarettisten.

Der Wettbewerb Das Schwarze Schaf findet alle zwei Jahre statt und pflegt Hüschs Erbe, indem er Nachwuchskünstler des gesellschaftskritischen Kabaretts fördert. Auch in der Auswahl der niederrheinischen Städte Emmerich, Wesel, Krefeld und Moers als Austragungsorte der Vorrunden spiegelt sich der Einfluss Hüschs wider.

Der Gewinner des „Schwarzen Schafs“ 2020 erhält 6000 Euro Siegprämie sowie eine Tour durch die Vorrundenstädte. Außerdem wird der Preisträger das Bühnenprogramm einen Tag nach der Siegerehrung im Theater Die Säule in Duisburg präsentieren. Die Plätze zwei und drei sind mit 4000 bzw. 2000 Euro dotiert.

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