Punkkonzert

Die Band Cash Down gibt ein letztes Konzert im Haldern

Nach zehn Jahren löst sich die Band Crash Down auf. Es wird ein Abschiedskonzert bei Tepferdt in Haldern geben.

Nach zehn Jahren löst sich die Band Crash Down auf. Es wird ein Abschiedskonzert bei Tepferdt in Haldern geben.

Foto: Ben Hammer

Haldern.   Nach zehn Jahren löst sich die Band Crash Down auf. „Wir wollen mit einem großen Knall gehen“, kündigt Sänger Maurice Piron an.

Der Punk Meets People Xmas Bash wird einen besonderen Abschluss finden. Nach zehn Jahren löst sich die Band Crash Down auf. Es wird ein Abschiedskonzert. „Wir wollen mit einem großen Knall gehen“, kündigt Sänger Maurice Piron an. Da passt es gut, dass der Konzertabend im Gasthof Tepferdt steigt. In Haldern hat Crash Down eine solide Fan-Basis.

Warum die beliebte Regionalband aufhört

Aber warum hört die beliebte Regionalband denn auf? Seit 2013 besteht die heutige Besetzung mit dem Halderner Maurice Piron (Gesang, Gitarre), dem Millinger Jannik Krach (Gitarre, Hintergrundgesang), dem Weseler Felix Rosentahl (Schlagzeug) und dem Hamminkelner Lucas Nattermann (Bass). Es sei schwierig geworden, noch alle Musiker für Probentermine zu vereinen. Studienbedingt. Wiesbaden, Bochum, Essen und Paderborn heißen heute ihre Wohnorte. „Wir wollten lieber jetzt einen schönen Schlussstrich ziehen“, sagt Piron. Gerne wolle der ein oder andere andere Wege gehen. Vielleicht treffe man sich in anderer Konstellation wieder.

Als sie die Band gründeten waren sie Teenies

2008 waren es ganz junge Teenies, die die Band gründeten. Relativ schnell sammelten sie erste Aufnahme-Erfahrungen im Studio. 2009 als 13-Jährige standen sie als Support-Band für Cold Sweat & The Horny Horns auf der Bühne im Saal Slütter. 2013 spielten sie auch nochmal in Haldern als deren Vorband. 2014 erschien die erste EP „A.Y.O.R.“ (At Your Own Risk). Festivalauftritte beim Esel Rock, beim Stone Rock und beim Phönix Open Air bleiben in Erinnerung.

2012 landeten sie beim Bandcontest auf Platz 7

Beim landesweiten Bandcontest SPH in 2012, bei dem über 500 Bands teilnahmen, landeten die jungen Musiker auf Platz sieben. „Wir durften vor über 1000 Leuten spielen“, erinnert sich Piron. Etliche Club-Auftritte, etwa im legendären Kölner Underground, hinterließen Eindruck. 2015 wurde ihr Song „Dancer“ im WDR-Radio gespielt. 2017 erschien ihr einziges Album mit dem Titel „Quintessenz“: „Das war eine Riesensache für uns. Wir haben alles autark gemacht“, verrät Piron. Und jüngst hat es Crash Down viel Spaß bereitet, in Wesel als Support von Blackout Problems aufzutreten.

Pogo-Freunde kommen auf ihre Kosten

Die Musik mögen die Bandmitglieder ungern in Genres kategorisieren. Alternative-Rock und Post-Hardcore treffe es am ehesten, meint Piron. Voller Elan geht’s zur Sache. Pogo-Freunde kommen auf ihre Kosten. Der Sound lädt zum Abtanzen ein, reißt seine Zuhörer mit. Laut, brachial, durchaus mit Hymnen-Potenzial. Die Gitarren bringen einen Saal mit ihren eingängigen Riffs zum Bersten.

„Für unser Abschiedskonzert überlegen wir schon lange, wie es ein richtig schöner Abend werden kann“, so Piron. Es werde einige Überraschungen geben. Die Band hoffe, viele Weggefährten zu treffen. Womöglich sogar auf der Bühne. „Danach könnte es auch emotional werden“, glaubt Piron.

<<<WELCHE BANDS DABEI SIND

Die Weihnachtsversion des PmP-Festivals steigt am Samstag, 29. Dezember, ab 20 Uhr. Neben Crash Down stehen Rafiki (Ska-Punk), Generation 84 (Punk-Rock) und Gin For A Done (Rock) auf der Bühne des Gasthofes Tepferdt in Haldern. Auch eine Aftershow-Party ist geplant und eine Cocktailbar sorgt für spritzige Begleitung. Weitere Infos auf www.pmp-shows.de.

Karten gibt es für acht Euro an der Abendkasse. Die Organisatoren empfehlen frühzeitig zu kommen; Einlass ist ab 19 Uhr. 2017 war der Ansturm groß.

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