Wirtschaft

Die Firma Pirtek baut in Rees ein neues Firmengebäude

Die Firma Pirtek baut in Rees ein neues Firmengebäude, kündigt Franchise-Nehmer Matthias Wallaschkowski (re.) an. Mit auf dem Foto: Pirtek-Center-Leiter in Rees, Sascha Bruckmann (li.) und der Reeser Wirtschaftsförderer Heinz Streuff.

Die Firma Pirtek baut in Rees ein neues Firmengebäude, kündigt Franchise-Nehmer Matthias Wallaschkowski (re.) an. Mit auf dem Foto: Pirtek-Center-Leiter in Rees, Sascha Bruckmann (li.) und der Reeser Wirtschaftsförderer Heinz Streuff.

Foto: Remy

Rees.  Die Firma Pirtek, seit 2012 in Rees, hat an der Marie-Curie-Straße ein Grundstück gekauft. Dort entsteht für 350.000 Euro neues Firmengebäude.

Die Hydraulik-Service-Firma Pirtek baut in Rees an der Marie-Curie-Straße einen neuen Standort auf. „Wir investieren gut 350.000 Euro in eine neue Halle inklusive Bürotrakt“, kündigte jetzt Matthias Wallaschkowski vor Ort an. Er ist Franchise-Nehmer der Firma Pirtek, die bundesweit Niederlassungen hat.

Drei Jahre war das Unternehmen mit seinen drei Service-Wagen Mieter der benachbarten Firma Te Kloeze-Bruyl, einem wichtigen Kunden der Firma Pirtek. „Da wird’s aber langsam eng“, sagte Wallaschkowski, der noch einen weiteren Pirtek-Standort in Krefeld betreibt. Angepeilt ist, dass ein vierter Service-Wagen angeschafft wird.

Service wird innerhalb von einer Stunde garantiert

Mit dem sind die Mitarbeiter unterwegs, wenn Kunden, etwa aus den Branchen Logistik, Bau- und Recycling, dringend Hydraulik-Schläuche benötigen. „Wir garantieren, dass die Teile innerhalb von einer Stunde an Ort und Stelle sind“, sagt der Chef. Bundesweit habe die US-Firma, die ihre Zentrale in London hat, rund 300 Service-Wagen.

2012 wurde entschieden, von Duisburg aus noch einen Standort in Rees einzurichten. „Wegen der Entfernung, etwa nach Emmerich oder Kleve“, erklärt Wallaschkowski.

Die neue Halle wird 250 Quadratmeter Nutzfläche haben

„Der Standort liegt ideal“, ergänzte Center-Leiter Sascha Bruckmann, auch wegen der Nähe zur Autobahn 3. Das Grundstück an der Marie-Curie-Straße ist 1700 Quadratmeter groß. Die Halle wird etwa 250 Quadratmeter umbaute Fläche haben. Der Bauantrag sei eingereicht, mit dem Startschuss für die Arbeiten rechne man Ende des Monats. „Ende April soll alles fertig sein“, hofft der Investor.

Der weiter expandieren möchte. „Wir werden einen vierten Service-Wagen anschaffen“, kündigte er schon mal an. Und das man auch die Möglichkeit habe, das neue Gebäude bei Bedarf zu erweitern. Der Umsatz, den die Firma in Rees macht, liege zwischen 550.000 und 600.000 Euro.

Stadt freut sich über sehr viele Anfragen, sagt der Wirtschaftsförderer

Zufrieden mit der Entwicklung im Gewerbegebiet an der Marie-Curie-Straße ist der Reeser Wirtschaftsförderer Heinz Streuff. „Das Interesse an dem etwa 2,5 Hektar großen Areal ist riesig“, freut sich Streuff über die enorme Nachfrage von Unternehmen, die besonders in diesem Jahr angezogen habe. Streuff weiter: „Der Andrang ist so groß, dass wir im Rathaus schon sortieren mussten!“

Derzeit habe die Stadt in dem Gebiet noch zirka fünf Grundstücke, die sie an ansiedlungswillige Betriebe verkaufen könne, so Streuff. Die Grundstücke seien etwa 1500 bis 2500 Quadratmeter groß.

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