Innenstadt-Förderung

Die Stadt Emmerich soll ein City-Management bekommen

Das City-Management soll in Emmerich als Bindeglied fungieren.

Foto: Hans Blossey

Das City-Management soll in Emmerich als Bindeglied fungieren. Foto: Hans Blossey

Emmerich.   Die Stadt Emmerich wartet auf Förderzusagen für das ISEK. Dann kann die Ausschreibung für ein City-Management raus. Welche Aufgaben hätte dieses?

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) hat die Stadt Emmerich auch deshalb verabschiedet, weil damit Fördermittel für die Innenstadtentwicklung verbunden sind. Allerdings wartet Emmerich noch auf die Genehmigung durch die Bezirksregierung. Erst dann kann die Förderung bestimmter Maßnahmen beantragt werden. Und hier hat die Stadt Emmerich die Ausschreibung eines City-Managements fertig in der Schublade liegen.

Das City-Management soll als Bindeglied fungieren

Das City-Management soll als Bindeglied zwischen Handelstreibenden, Immobilien-Eigentümern, Gastronomen, Bewohnern des Stadtkerns, der Wirtschaftsförderung, dem Stadtmarketing sowie relevanten Fachbereichen der Verwaltung (Stadtentwicklung und Immobilien vor allem) fungieren, wie Stadtsprecher Tim Terhorst erklärt.

Eines der Ziele ist, Ladenlokale zusammenzulegen

Eine der ersten Aufgaben soll es sein, für die obere Kaßstraße eine sogenannte Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) aufzubauen. „Das ist ein erprobtes Instrument, um die gemeinsamen Interessen für einen begrenzten Raum zu bündeln“, sagt Terhorst. So könne in der ISG auch geprüft werden, Immobilien zusammen zu legen, um größere Ladenlokale zu gewinnen – was ja in Emmerich gesucht wird. Auch das Thema Barrierefreiheit könnte gemeinsam angegangen werden.

City-Management wird als externe Dienstleistung ausgeschrieben

Das City-Management wird als externe Dienstleistung ausgeschrieben. Es ist Förderbedingung, dass die Dienstleistung nicht aus der Stadtverwaltung heraus betrieben wird. Es soll ein Büro in der Stadt als Anlaufstelle entstehen. Eine Mindestpräsenz sei erforderlich. Vermutlich zwölf Stunden die Woche. Welche Qualifikationen gefordert werden, konnte Terhorst noch nicht sagen. Es gebe zertifizierte City-Manager. Auch Kenntnisse in Marketing, Immobilienmanagement und Wirtschaftsförderung seien relevant.

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