Statistiken

Diese Zahlen belegen Leistungsfähigkeit des Kreises Kleve

Der Wirtschaftsbereich im Kreis Kleve mit den meisten Beschäftigten ist der Gesundheits- und Sozialsektor. 19.500 Menschen arbeiten etwa in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Co.

Der Wirtschaftsbereich im Kreis Kleve mit den meisten Beschäftigten ist der Gesundheits- und Sozialsektor. 19.500 Menschen arbeiten etwa in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Co.

Foto: Daniel Karmann / dpa

Kreis Kleve.  Die Wirtschaftsförderung hat Statistiken für den Kreis ausgewertet: Die Bevölkerung wächst. In welchen Bereichen die Wirtschaft prosperiert.

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Die Landesdatenbank von Nordrhein-Westfalen hält unzählige Daten und Statistiken zu nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen vor. Eine Auswahl hiervon wertet die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve regelmäßig aus und veröffentlicht diese unter „Zahlen – Daten – Fakten“. Die Kurzauswertung der jüngsten Aktualisierung belegt eine wachsende Bevölkerung, eine prosperierende Wirtschaft, ein leistungsstarkes Handwerk und einen starken Agrar- und Gartenbausektor.

Konkret und in Zahlen heißt dies, dass bis zum Jahr 2031 ein weiteres Wachstum der Bevölkerung von aktuell 311.000 auf dann 315.500 Einwohner vom Land prognostiziert wird. Die Zahl der Beschäftigten hat im Juni 2018 mit 101.063 erstmals die 100.000er-Schwelle überschritten. Die größten und zugleich auch im Verhältnis zum Landesdurchschnitt bedeutendsten Wirtschaftsbereiche sind hier der Gesundheits- und Sozialsektor (19.500), das Agrobusiness (knapp 13.000) und das Baugewerbe (7500).

Kleve ist die Pendler-Stadt Nummer 1

Wenig überraschend ist sicher, dass die Stadt Kleve die meisten Einpendler und den höchsten Pendlerüberschuss hat: Jeden Tag pendeln 12.900 zur Arbeit nach Kleve, 8200 Klever wiederum steuern täglich einen auswärtigen Arbeitsplatz an. Insgesamt bietet die Kreisstadt 21.600 Arbeitsplätze.

Die höchste Zunahme an Arbeitsplätzen innerhalb eines Jahres konnte hingegen in Geldern mit 519 neuen Arbeitsplätzen registriert werden. Überraschend ist, dass der bedeutendste Arbeitsort – gemessen an der Anzahl der Arbeitsplätze pro 1000 Einwohner – kreisweit die Stadt Straelen mit einem Wert von 500 ist.

Exportquote liegt über dem Landeswert

Die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der Kreis Klever Wirtschaft wird gleich in mehrfacher Hinsicht unter Beweis gestellt. So liegt die Exportquote des Verarbeitenden Gewerbes mit aktuell 48,6 % deutlich mit vier Prozentpunkten über dem Landeswert und das Handwerk liegt gar beim Indikator „Umsatz pro Beschäftigten“ 16 Prozent (117.084€/Beschäftigten) über dem Kammerdurchschnitt.

Dass die Landwirtschaft im Kreis Kleve eine besondere Rolle spielt, ist zwar wahrlich keine Neuigkeit – interessant ist dennoch, dass hier 1757 Betriebe über 72.000 Hektar bewirtschaften.

Der Tourismus wächst am stärksten

Den größten Bedeutungsgewinn habe in den vergangenen Jahren zweifellos der Tourismus erlebt. Die Übernachtungszahlen haben sich seit 1985 mehr als verdreifacht und stabilisieren sich momentan auf knapp unter einer Millionen Übernachtungen pro Jahr. Entscheidenden Anteil hieran haben sicher das Wunderland Kalkar, der Airport Weeze, die ausgezeichneten Hotels und die zahlreichen, neuen Ferienwohnungen.

Wer tiefer in die Datenwelt eintauchen möchte, dem empfiehlt sich „Zahlen – Daten – Fakten“, auf der Homepage der Kreis-WfG, unter www.wfg-kreis-kleve.de herunterzuladen.

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