Umwelt

Eichenprozessionsspinner macht sich in Isselburg breit

Der Eichenprozessionsspinner macht sich – trotz Vorkehrungen – in Isselburg breit.

Der Eichenprozessionsspinner macht sich – trotz Vorkehrungen – in Isselburg breit.

Foto: Olaf Fuhrmann / Funke Foto Services GmbH

Isselburg.   Trotz Vorkehrungen befällt der Eichenprozessionsspinner immer wieder neue Stellen im Isselburger Stadtgebiet. Hier können Bürger Befall melden.

Wie auch in anderen Städten tritt die Raupe des Eichenprozessionsspinners in Isselburg derzeit vermehrt auf. Die Stadt Isselburg ist zwar auf den meisten öffentlichen Flächen, die im Eigentum der Stadt stehen, bereits zu einem frühen Zeitpunkt gegen den Eichenprozessionsspinner vorgegangen, doch können mit diesen Maßnahmen nicht alle Bäume erreicht werden.

Die Folge: Es wandern auch Raupen aus nichtstädtischen Bereichen immer wieder nach. In den vergangenen Tagen laufen immer mehr Meldungen über einen Befall des Eichenprozessionsspinners auf. „Und diese werden auch geprüft“, so Frank Schaffeld vom Ordnungsamt der Stadt. Dabei ist zunächst wichtig, wem die Fläche eigentlich gehört. Also ob die Fläche städtisch, privat oder öffentlich ist – zum Beispiel im Falle einer Kreisstraße.

Stadt Isselburg schaut und legt Maßnahme fest

Giftige Raupe- Fakten rund um den Eichenprozessionsspinner

Bei privaten Flächen kann die Stadt nicht tätig werden. Steht eine öffentliche Fläche nicht im Eigentum der Stadt wird die Meldung an die zuständige Stelle weitergeleitet. Steht die öffentliche Fläche im Eigentum der Stadt, dann wird die Fläche in Augenschein genommen und je nach Befall die zu ergreifende Maßnahme festgelegt.

Aktuell findet man beispielsweise an vielen Stellen in Isselburg Hinweisschilder, die mögliche Nutzer der öffentlichen Flächen auf die möglichen Gefahren hinweisen sollen. Parallel dazu sind mehrere Fachunternehmen beauftragt, markanten Befall zu bekämpfen. Meldungen über einen Befall durch den Eichenprozessionsspinner unter:
02874/91128

und

02874/91135

, sowie per Email an stadt@isselburg.de.

Schon jetzt überlegen die verantwortlichen Stellen im Rathaus, wie man im nächsten Jahr das Problem im Vorfeld noch weiter eindämmen kann.

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