Karneval

Ein Hydrant als Bütt bei der Sitzung der Feuerwehr Haldern

Viel Spaß hatten die Besucher der ersten Karnevalssitzung der Feuerwehr Haldern im Saal Tepferdt.

Foto: Thorsten Lindekamp

Viel Spaß hatten die Besucher der ersten Karnevalssitzung der Feuerwehr Haldern im Saal Tepferdt. Foto: Thorsten Lindekamp

Haldern.   Das Programm aus Tanz, Comedy und Musik hat sich als Zünder guter Stimmung bei der ersten Karnevalssitzung der Feuerwehr in Haldern erwiesen.

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Voller Ehren wurde das diesjährige Prinzenpaar Reinhard I., das Fohlen von Rösten und Mahlen, mit seiner Prinzessin Dorothe I. von der Feuerwehrstraße mit dem Bundesschützenspielmannszug Haldern und den Halderner Funken aufs Podium begleitet. Abwechselnd und mit viel Gesang stellten sich die beiden vor. „Das war Teamwork“, lobte Karnevalspräsident Bernd Börgers, der bei der ersten Karnevalssitzung der Feuerwehr Haldern gekonnt die Moderation übernahm. Das flotte Programm aus Tanz, ComedyDas Programm aus Tanz, Comedy und Musik erwies sich als Zünder guter Stimmung bei der Feuerwehr-Sitzung in Haldern und Musik erwies sich als Zünder guter Stimmung.

Nach dem Ständchen vom Spielmannszug und dem Funkentanz hieß es „Oh wie süß“ überall im Raum. Der St. Josef Kindergarten, in dem die Prinzessin arbeitet, hatte einen Bienen-Tanz einstudiert.

Drunken Monkeys auf dem Weg zur Bütt

Ganz von der Feuerwehr war der nächste Akt. Ein Hydrant (Martin Schweers im entsprechenden Kostüm) kam auf die Bühne, um einen riesigen Hydranten als Bütt aufzustellen, Rotkäppchen stellte sich daran und erzählte von ihrem Prinzen (Rotkäppchen ist eigentlich Feuerwehrmann Helmut Burgschat und trägt Vollbart). Nach der „Märchenstunde“ ging es ins Altenheim. Die Drunken Monkeys brauchten zwei ganze Lieder für den Weg auf die Bühne. Hüftschwung, Breakdance und ernsthafte Akrobatik ließ so manchen berechtigterweise am tatsächlichen Alter der „Seniorengruppe“ zweifeln.

Eine besonders schöne Überraschung erwartete noch das Prinzenpaar. Mehr als 20 Freunde, Nachbarn und Familienangehörige hatten Lieder über das Paar gedichtet. „Die ganze Welt soll uns heute hören“, schallte es durch den Saal.

Wie Frauenpower aussehen kann, zeigten die nächsten beiden Tanzbeiträge. Die Balleretten, sowie das Funkenmariechen Laudana Bockhaus mit einem Solo zeigten, wieviel Kraft und Ehrgeiz in ihnen steckt.

Anschließend heizten die Disharmoniker die Stimmung auf. Die Musikgruppe, die 1990 gegründet wurde und seither in wechselnder Besetzung auftritt, glänzte mit Neuinterpretationen bekannter Lieder. Es wurden Themen wie die Schließung der Sparkassenfiliale in Haldern oder der Ausbau der Windparks aufgegriffen. Darauf folgte eine weitere Büttenrede von Michael Jansen, der als seine Frau verkleidet einiges aus dem Dorf zu berichten wusste.

Kleine Schnitzer des Alltags

Schon gefühlt immer dabei sind Klaus Stamm und Ulli Uebbing, die sich über kleine Schnitzer des Alltags im vergangenen Jahr unterhielten: die geschmolzenen Schuhe der Prinzessin, die zu lange am Feuerkorb saß, Schmandbecher, die auf der Windschutzscheibe spazieren gefahren wurden und so mancher Vorfall über den Durst. Der letzte Akt des kurzweiligen Progamms wurde vom Männerballett gestaltet, das erst, als bunte Vierecke in Bettlaken gehüllt und dann im knappen, pinken Gymnastikanzug, seine Tanzkunst zum Besten gab.

Am 10. Februar um 19.11 Uhr sowie am Folgetag um 16.11 Uhr findet die zweite bzw. dritte Sitzung statt. Karten sind noch im Halderner Lädchen oder an der Tageskasse eine Stunde vor Beginn zu erwerben.

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