Sicherungsmaßnahmen

Eine Grünpflege an der Bahntrasse hat in Elten begonnen

In einem Abstand von drei Metern von den Strommasten muss alles freigeschnitten werden. Wie hier in Elten unterhalb des Eltenberges.

Foto: Thorsten Lindekamp

In einem Abstand von drei Metern von den Strommasten muss alles freigeschnitten werden. Wie hier in Elten unterhalb des Eltenberges. Foto: Thorsten Lindekamp

Elten.   Die Deutsche Bahn lässt Äste entlang der Bahnstrecke zwischen Emmerich und der Landesgrenze schneiden. Demnächst folgt ein Auftrag der Försterin.

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Die Deutsche Bahn – beziehungsweise die Firma Landers aus Elten für die Bahn – führt seit Montag und noch bis Ende Februar Sicherungs- und Baumpflegemaßnahmen entlang der Bahntrasse zwischen Emmerich und der Landesgrenze an ausgewählten Stellen durch, wie ein Bahnsprecher auf NRZ-Nachfrage erklärt. Es gehe darum alles wegzuschneiden, was zu nah an die Oberleitungen kommt. In einem Abstand von drei Metern zu den Strommasten, die im vergangenen Jahr für den Stromwechsel zum niederländischen Bahnnetz errichtet wurden, müsse in der vegetationsarmen Zeit der Grünschnitt durchgeführt werden.

„Es werden keine Bäume gerodet“, sagt der Bahnsprecher, falls jemand den Eindruck gewinnen sollte. Auch hätten die Maßnahmen nichts mit dem Orkan „Friederike“ zu tun, der bekanntlich am 18. Januar über die Region fegte und auch an etlichen Bäumen Schäden hinterließ. Am Dienstag waren die Arbeiter an der Emmericher Straße unterhalb des Eltenbergs aktiv, was hier im Bild zu sehen ist.

Auch Robinien werden auf Stock gesetzt

Während die Deutsche Bahn aktuell schon Grünpflege-Arbeiten entlang der Bahntrasse zwischen Emmerich und der Landesgrenze vornimmt, wird die Bernhard Landers GmbH aus Elten demnächst im Auftrag der Revierförsterin Ingrid Dohmen eine größere Maßnahme in Angriff nehmen.

Es geht um die Robinien – die Niederrheiner nennt sie Akazien – unten am Eltenberg in dem Bereich zwischen dem Campingplatz und dem Viadukt, wie Ingrid Dohmen berichtet: „Auf einem Streifen von ungefähr 200 bis 300 Metern mal 15 Metern müssen wir die Robinien auf Stock setzen.“ Es bleiben also nur die Wurzeln und der Baumstumpf stehen.

Warum ist diese radikal anmutende Maßnahme nötig? „Die Knospen verwurzeln langfristig nicht gut, kriegen Faulstellen. Die Bäume sind deshalb nicht stabil, stehen kreuz und quer“, erklärt Dohmen. Alle 15 bis 20 Jahre würden die Robinien, die aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg stammen, deshalb auf Stock gesetzt. Sie werden nicht gerodet: „Dann würden wir sie mit Wurzeln entfernen

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