Gericht

Emmerich: Der angeklagte Fahrraddieb gestand seine Tat

Wegen Diebstahls wurde nun ein 30-jähriger Emmericher am Amtsgericht verurteilt.

Wegen Diebstahls wurde nun ein 30-jähriger Emmericher am Amtsgericht verurteilt.

Foto: MÜLLER, Oliver / WAZ FotoPool

Emmerich.  Ein Emmericher musste sich vor dem Amtsgericht verantworten. Er hatte ein Fahrrad gestohlen. Vor Gericht räumte der Vorbestrafte die Tat ein.

Der Angeklagte zeigte sich geständig. Unumwunden gab er „die Dummheit“ zu. Im Februar vergangenen Jahres hatte der 30-Jährige ein E-Bike auf der Kaßstraße entwendet.

Ebenfalls, so legte ihm die Staatsanwaltschaft zur Last, sollte er ein weiteres E-Bike im Juni 2018 gestohlen haben. Das stritt der Vater ein fünfjährigen Tochter ab. Letztlich wurde er nur wegen des Diebstahls im Februar für schuldig befunden.

Das Opfer erhält nun eine Wiedergutmachungs-Zahlungen

Fünf Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung verhängte der Richter gegen ihn. Außerdem wies er ihm einen Bewährungshelfer zu, legte fest, dass er eine ambulante Suchttherapie aufsuchen und zudem als Wiedergutmachung 700 Euro in Raten an den geschädigten Radfahrer zahlen soll.

Vor allem Letzteres hatte der Angeklagte auch selber vorgeschlagen. „Es tut mir wirklich leid“, sagte er vor Gericht und sicherte auch dem Opfer des Diebstahls zu, den Schaden zu begleichen. Was das Gericht und auch die Staatsanwaltschaft als strafmildernd verbuchten.

Angeklagter ist mehrfach vorbestraft

Das war auch nötig. Denn der Emmericher ist bereits mehrfach einschlägig vorbestraft. Die Anklage in Bezug auf den zweiten Fahrraddiebstahl konnte vor Gericht nicht aufrecht gehalten werden. Zwar gab es eine Aufnahme einer Videokamera, doch diese waren dem Gericht zu wage.

Warum er damals das Fahrrad einfach im Februar genommen habe, wisse er nicht. Er sei stark alkoholisiert gewesen. Seine damalige Situation hätte ihm arg zu schaffen gemacht. Doch nun befände sich sein Leben wieder in geregelten Bahnen.

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