Solidarität

Emmerich: Gruppe für Coronahilfe über Facebook organisiert

Das ist der Seitenkopf der Facebook-Seite der Corona Hilfe Emmerich am Rhein.

Das ist der Seitenkopf der Facebook-Seite der Corona Hilfe Emmerich am Rhein.

Foto: Marco Virgillito / NRZ

Emmerich.  Die Corona-Hilfe Emmerich organisiert sich über Facebook. Es melden sich viele ehrenamtliche Helfer. Jene, die Hilfe benötigen, bisher weniger.

In der Krise ist was gefordert? Richtig. Solidarität. Relativ schnell nach den ersten einschränkenden Maßnahmen durch die Corona-Pandemie hat sich in Emmerich die Facebook-Gruppe Corona Hilfe Emmerich am Rhein gegründet. Hier können Bürger ihre Hilfe anbieten. Und jene, die Unterstützung brauchen, finden sie. Auch anonym.

„Die Idee hatte Sven Westhoff mit einigen Leuten zusammen“, berichtet Dr. Matthias Reintjes, der gemeinsam eben mit Westhoff, Andrea Schlotbohm, Hans Jürgen Säger, Christopher Papenburg, Manfred Mölder und seiner Verlobten Marie Reeke die Organisation antrieb: „Es ist gedacht als Info-Portal, um sich zu vernetzen.

Gute Vernetzung auch zur Stadt Emmerich

Es haben sich auch etliche Ehrenamtler gemeldet, die helfen wollen“, so Reintjes. Diese wurden in einer Datei erfasst. Auch mit Angaben, was sie wann und wo leisten könnten. Welche Angaben genau benötigt werden, ist im Info-Bereich auf der Seite zu finden.

Die Zahl derer, die Hilfe brauchen halte sich noch in Grenzen. „Aber das ist auch positiv zu sehen“, findet Reintjes, denn dann würden die Menschen ja Hilfe in ihren Kreisen bekommen.

Wer Hilfe braucht oder Hilfe anbieten will, kann eine Mail schreiben an coronahilfe@emmerichamrhein.de. Auch die Abstimmung mit der Stadt Emmerich funktioniere gut, wenn etwa Themen eher zum Bürgertelefon unter 02822/755755 vermittelt werden müssen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben