Eichenprozessionsspinner

Emmerich startet den Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

In Emmerich werden 600 Eichen besprüht, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen.

In Emmerich werden 600 Eichen besprüht, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen.

Foto: Johannes Kruck

Emmerich.   600 Eichen werden in Emmerich besprüht, um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen. Auch Gespinstmotten sind derzeit aktiv, aber ungefährlich.

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Ein Fachunternehmen hat im Auftrag der Stadt Emmerich mit der diesjährigen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen. Rund 600 Eichen werden im gesamten Stadtgebiet von einer Hubarbeitsbühne mit einem Bekämpfungsmittel auf biologischer Basis besprüht, das für den Menschen ungefährlich ist. Die Stadt bittet um Verständnis.

Die feinen Härchen der Eichenprozessionsspinner können beim Menschen nach Hautkontakt oder beim Einatmen zum Teil schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Bevor die Raupen in den Monaten Juni bis August jedoch wieder in großen Scharen auftreten, wird die Stadt Emmerich die Eichenprozessionsspinner im Rahmen der Gefahrenabwehr wieder frühzeitig bekämpfen.

Eindämmung kann nur vorbeugend funktionieren

Nur durch vorbeugende Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass die Population eingedämmt und insbesondere stark frequentierte öffentliche Bereiche auch während der Sommermonate gefahrlos genutzt werden können.

Die Aktion wird ausschließlich in öffentlichen Bereichen durchgeführt, die regelmäßig genutzt werden. Dazu zählen etwa Kinderspielplätze, Schulen oder Friedhöfe. Behandelt werden aber auch Eichen an stark frequentierten Radwegen.

Hinweise der Bevölkerung betreffen Gespinstmotten

An weniger stark genutzten Straßen, Wegen und Plätzen, an denen mit Eichenprozessionsspinnern zu rechnen ist, werden Schilder mit entsprechenden Warnhinweisen und Verhaltensregeln aufgestellt.

Zurzeit erreichen Stadtverwaltung und Kommunalbetriebe Hinweise von Bürgern, die an Straßenrändern stark abgefressene Gehölze oder Gehölzstreifen sehen, die auch noch mit einem spinnennetzartigen Netz überzogen sind.

Die KBE beantwortet Fragen

Verantwortlich dafür sei aber nicht der Eichenprozessionsspinner, sondern die Gespinstmotten, so die Stadt. Die Tiere sind für Menschen und Pflanzen ungefährlich. Ab Ende Juni treiben die betroffenen Pflanzen wieder aus.

Fragen? Georg Holtkamp, Kommunalbetriebe Emmerich, Tel. 02822/ 925634.

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