Schmuggel

Emmerich: Zöllner fanden 6.000 geschmuggelte Zigaretten

Der Zoll fand jede Menge geschmuggelte Zigaretten.

Der Zoll fand jede Menge geschmuggelte Zigaretten.

Foto: Zoll Duisburg

Emmerich.  Zollbeamten fanden im Auto statt einer Waschmaschine 32.000 geschmuggelte Zigaretten. Und Emmericher Zöllner noch 6.000 unversteuerte Zigaretten.

Bereits vor zwei Wochen schon haben Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Duisburg, die u. a. auch auf der A3 unterwegs ist, einen aus den Niederlanden kommenden Kleinwagen kontrolliert. Bei der ersten Inaugenscheinnahme fiel den Zöllnern auf, dass der Beifahrersitz nicht vorhanden war. Der Fahrer erklärte, dass dieser aufgrund des Transports einer Waschmaschine ausgebaut wurde.

Im Fahrzeug befanden sich mehrere Gegenstände, die durch eine Decke abgedeckt waren. Zur Überraschung der Zöllner kam unter der Decke keine Waschmaschine zum Vorschein, sondern eine Vielzahl von Müllbeuteln, die stangenweise mit Schmuggelzigaretten verschiedener Marken gefüllt waren. In der Summe waren es 32.000 Stück. Die Zigaretten wurden sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Angeblich für den Eigenbedarf

Bei einem weiterem Aufgriff innerhalb kurzer Zeit stellten Emmericher Zöllnerinnen und Zöllner weitere 6.000 Stück unversteuerte Zigaretten fest. Der Fahrer erklärte, dass diese Menge für den Eigenbedarf bestimmt seien. Auch hier leiteten die Einsatzkräfte eine Steuerstrafverfahren ein.

Die Kontrolleinheiten des Hauptzollamts Duisburg sind tagtäglich auf allen Verkehrswegen (Autobahnen, Straßen und Schienen) und am Flughafen in Weeze im Einsatz, um die Einfuhr von Waren zu kontrollieren und die Einfuhr von verbotenen Gegenständen und Schmuggel zu verhindern.

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