Finanzen

Emmericher Haushalt dreht sich im zweiten Quartal ins Plus

Der Haushalt der Stadt Emmerich wurde unter anderem dadurch entlastet, dass es im Bereich Asyl weniger Fallzahlen gab. Hier ist das Asylbewerberheim an der Tackenweide zu sehen.

Foto: Diana Roos

Der Haushalt der Stadt Emmerich wurde unter anderem dadurch entlastet, dass es im Bereich Asyl weniger Fallzahlen gab. Hier ist das Asylbewerberheim an der Tackenweide zu sehen. Foto: Diana Roos

Emmerich.   Um fast zwei Millionen Euro hat sich der Emmericher Haushalt zum 31. Juli verbessert. Kämmerer Ulrich Siebers erklärte der Politik die Details.

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Mit den Worten „Ich freue mich, Ihnen den Finanzbericht zum 31. Juli präsentieren zu dürfen“ startete Kämmerer Ulrich Siebers im Haupt- und Finanzausschuss seinen Quartalsbericht. Wer den Kämmerer kennt weiß, was das bedeutet: gute Nachrichten. Im zweiten Quartal hat sich das Haushaltsergebnis um 1.957.362 Euro verbessert. „Damit ist der Haushalt 2017 strukturell ausgeglichen“, sagte Siebers. Denn aktuell stehe ein Plus von 915.445 Euro zu Buche. Der Kämmerer geht davon aus, dass auch zum Jahresende die schwarze Null bestehen bleibt.

Wie ist die Verbesserung der Finanzlage entstanden? 600.000 Euro sind durch höhere Gewerbesteuervorauszahlungen in die Kassen geflossen. Wie berichtet, kommen 386.875 Euro aus einer Sonderrückzahlung der LVR-Umlage vom Kreis Kleve. Im Bereich Asyl gab es größere Verschiebungen: Durch geringere Fallzahlen wurden 800.000 Euro eingespart. Das Land erstattet 600.000 Euro weniger. Um 200.000 Euro hat sich die Kostenerstattung des Bundes für die Unterkunft im SGB II-Bereich erhöht. 400.000 Euro wurden eingespart durch offene Leitungsstellen in der Verwaltung, eine spätere Nachbesetzung und einen geringeren Personalbedarf für die Betreuung der Asylbewerber.

Was steigt, sind die Verbindlichkeiten durch Kredite. Hier wirkt sich die erste Fünf-Millionen-Euro-Tranche für die Fusion der Sparkasse Rhein-Maas aus.

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