Angelsportverein

Esserdener Jugendwart hat schon Nachwuchs an der Angel

Die Leidenschaft fürs Angeln hat auch schon die Töchter Lisa-Marie (8) und Laura-Sophie (11) gepackt. Mitglied bei den Angelsportfreunden in Esserden sind sie aber (noch) nicht, sagt Vater Sven Welter.

Foto: Thorsten Lindekamp

Die Leidenschaft fürs Angeln hat auch schon die Töchter Lisa-Marie (8) und Laura-Sophie (11) gepackt. Mitglied bei den Angelsportfreunden in Esserden sind sie aber (noch) nicht, sagt Vater Sven Welter. Foto: Thorsten Lindekamp

Rees.   Seit gut einem Jahr kümmert sich Sven Welter um die Nachwuchsarbeit bei den Angelfreunden Rees-Esserden. Warum er erste Erfolge vorweisen kann.

Wie kann man heranwachsende Jungs und Mädchen fürs Angeln begeistern? „Mit einem Ausflug zum Forellen-Fischen in Borken“, weiß Sven Welter. Der 40-Jährige ist seit einem Jahr Jugendwart der Angelsportfreunde ASV Esserden – und die haben zugegebener Weise echte Nachwuchs-Probleme.

Daran will der Textilmaschinen-Führer aus Isselburg etwas ändern. Er selbst angelt schon seit frühester Kindheit, hat wohl die Leidenschaft für diesen Sport von seinem Onkel geerbt. Jetzt also will er den Verein mit seinen zur Zeit 100 Mitgliedern verjüngen. „Im Moment haben wir nur vier Jugendliche.“ Da müsse etwas passieren.

Sven Welter ergriff die Initiative

Wobei Welter bis zu seinem Vereinseintritt vor rund zwölf Monaten immer alleine unterwegs war und seine Angelroute bei Wind und Wetter ausgeworfen hatte. Dann habe er den Entschluss gefasst, einem Verein beizutreten – und landete beim ASV Esserden.

Seitdem schlägt sein Herz für den Club, den es schon seit 1972 gibt. Und weil der 40-Jährige schnell merkte, dass es zu wenig junge Leute in den Reihen gibt, bot er dem Vereinsvorsitzenden an, den Posten des Jugendwartes zu übernehmen. Klar, dass man das Engagement des Familienvaters toll fand.

Und der lebt und liebt seine neue Aufgabe von Herzen. „Mit den jungen Leuten zu arbeiten macht Spaß“, sagt Sven Welter, dessen Töchter Lisa-Marie (8) und Laura-Sophie (11) schon mit eigenen Angeln auf Fischfang gehen. „Im Verein sind sie aber noch nicht. Aber es gefällt ihnen“, weiß der Papa.

Manchmal ist viel Geduld gefordert

Der selbst leidenschaftlich gerne an einem der drei Wasserflächen, in denen die Vereinsmitglieder angeln, sitzt, „manchmal bis zu 18 Stunden, bevor ein Fisch beißt“, lacht der Jugendwart. Die Gewässer, ob Altrheinarm in Grietherort, Mahnensee oder das Clubgewässer Speldroper See, seien jedenfalls sehr fischreich, bis hin zu Hecht und Zander.

Nur: Wie begeistert man junge Leute, sich mit einer Angel ans Wasser zu setzen? „Da hab ich einfach mal den Vorschlag gemacht, zum Forellenfischen nach Borken zu fahren“, erzählt er. Und weil die Eltern der Jungs keine Zeit hatten, habe er sie alle zuhause abgeholt, von 7 bis 12 Uhr dort geangelt und sie auch wieder heim gebracht.

Der Tag in Borken kam gut an

„Den Tag fanden die Jungs auf jeden Fall toll“, freut sich der Jugendwart, der, wenn er mal die Ausrüstung ergänzen will, am liebsten zum Angelsport-Geschäft Aldenhoff in Rees geht. „Da wird man sehr gut beraten, lobt er den Chef. Übrigens auch die Nachwuchs-Angler.

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