Wanderung

Grenzsteinwanderung führt über Elten nach Hüthum

Wandernd entlang der Grenzsteine der Region geht es bei der Grenzsteinwanderung, deren Etappe vier am 20. Januar ab Babberich beginnt.

Wandernd entlang der Grenzsteine der Region geht es bei der Grenzsteinwanderung, deren Etappe vier am 20. Januar ab Babberich beginnt.

Foto: Lindekamp

Elten.   Organisatoren der Grenzsteinwanderung laden zum zweiten Teil ein. Gestartet wurde 2018 an der Aa. Nun wird der Rhein in zwei Touren angesteuert.

Die ersten drei Etappen sind geschafft. Nun stehen Nummer vier und fünf an. Die 2018 erfolgreich gestartete Grenzsteinwanderung, organisiert von Theo Gasseling, Freek Diersen, Bettes Menting und Jan Goerts, wird nun wieder fortgeführt. Am 20. Januar beginnt der zweite Teil der Grenzsteinwanderung von der Aa bis zum Rhein. Von der Aa bis Beek konnte bereits in drei Abschnitten gewandert werden. Nun geht es in einer ersten Tour ab dem Grenzstein 698 (nahe der Tankstation an der Beeker Straße 250) in Richtung Babberich.

Zwei Touren stehen an

„Die Wanderer müssen auf dieser Etappe über die Autobahnbrücke und unterqueren die Bahnlinie „Arnheim-Oberhausen“ bis zur ehemaligen Grenzstation am Grenzstein 679“, weiß Theo Gasseling vom Organisationsteam. Im heutigen Restaurant „De Stempel“, welches früher das Zollamt war, endet die erste Etappe. 14 Tage später am 3. Februar beginnt dann die Grenzsteinwanderung im „Café Centrum“ mitten in Babberich. Ab hier wandern die Teilnehmer die Grenzsteine entlang Richtung Rhein. Beim Grenzstein 660 der direkt auf dem Rheindeich an der Grenze zwischen Hüthum und Spijk steht, endet diese Wanderung und auch die Grenzsteinwanderung von der Aa bis zum Rhein.

Die Hoffnung der Organisatoren: „Vielleicht führen Vereine der anderen Rheinseite diese Tradition fort und wir können ab dem Jahr 2020 an weiteren Grenzsteine entlang Richtung Belgische Grenze wandern“, so Gasseling.

Route ist ausgeschildert

Wer mitwandern möchte, sollte einige Dinge beachten. Extra für diesen einen Wandertag öffnen viele Besitzer ihr Gelände; diese sind also nur an diesen Tag frei zugänglich. Dies bedeutet, dass nach dem Tag die Route nicht mehr ohne Erlaubnis gelaufen werden darf. Einige Grenzsteine dürfen nicht direkt angelaufen werden, weil leider die Erlaubnis der Besitzer fehlt.

Die Grenzsteinwanderung führt teilweise über deutsches oder niederländisches Staatsgebiet. Die Route ist markiert mit Schildern „Goeie Naobers“ bei fast jedem Grenzstein und roten Pfeile für die Richtung. Ganz wichtig: Die Teilnahme an den Wanderungen erfolgt auf eigenes Risiko. Wer mit wandert, sollte gutes Schuhwerk oder Stiefel sowie warme Kleidung anziehen. Eine entsprechende Fitness sollte selbverständlich sein. Hunde dürfen nicht mitgenommen werden.

Die Etappenlänge beträgt jeweils um die zwölf Kilometer und ist jeweils mit einer Pausenstation an der Strecke versehen. Dort können sich die Teilnehmer mit Kaffee, Tee und/oder einem kleinen warmen Imbiss stärken. Die Teilnahmegebühr in Höhe von fünf Euro ist am Start zu entrichten und beinhaltet den Rücktransport mit den Bus (hier wurde das Unternehmen Klein-Wiele verpflichtet) zum Startpunkt.

Start zwischen 9 und 12 Uhr

Start ist zwischen 9 und 12 Uhr (letzte Möglichkeit) an den jeweiligen Startpunkten. Hier wird die Route samt Beschreibung dann ausgehändigt. „Darauf weisen wir auch auf viele schöne Aussichten während der Wanderung hin“, so Gasseling, der die Tour bereits viermal – mal gewandert, mal gefahren – ist.

Pausen auf beiden Etappen

1. Etappe: Am Bauernhof Spiegelhoff bei Grenzstein 684C gibt es ein WC und Verpflegung. Die Versorgung erfolgt hier durch den Kneipverein Elten. „Wir haben 25 Helfer“, so die Vorsitzende Dr. Manon Loock-Braun. Kaffee und Würstchen sind auf jeden Fall im Angebot. Am Zielpunkt, im Restaurant „De Stempel“ (Altes Zollamt)“, bei Grenzstein 679/679A gibt es ebenfalls WC und Verpflegung für die Wanderer.


2. Etappe: Am Bauernhof von Jos Lamers gibt’s WC und Verpflegung. Versorgt werden die Gäste durch die Vereniging Lobith-Tolkamer. Auch am Zielpunkt bei Grenzstein 660 am Deich bei Spijk warten WC und Verpflegung. Der Heimatverein Hüthum versorgt hier dann die Gäste.

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