Wochenkommentar

Großer Knaller-Verkauf? Zweifel, ob Hayo Wolff richtig liegt

Marco Virgillito greift mehrere Themen dieser Woche auf.

Marco Virgillito greift mehrere Themen dieser Woche auf.

Foto: Thorsten Lindekamp / NRZ

Emmerich/Rees.  Im Wochenkommentar geht es um niederländische Feuerwerks-Einkäufe, die Geflügelpest, Mordermittler Gerhard Hoppmann und Reeser Gutscheine.

Corona, Millionenraub beim Zoll... und nun auch noch Geflügelpest ? Bitte nicht! Auch die Privatleute sollten alle Maßnahmen ergreifen, damit ihre drei Hühner zuhause sich nicht infizieren. Die Pest steht vor der Haustüre.

Dass Rees nun die Gutscheine zur Förderung des heimischen Handels einführt, ist eine gute Nachricht. In Bocholt haben sich die Bürger geradezu um die Gutscheine gerissen. Viele haben das Angebot genutzt und mit den Gutscheinen größere Investitionen vor Ort getätigt. Davon haben alle Seiten in der Krisenzeit profitiert.

Doppelten Respekt für Gerhard Hoppmann

Gerhard Hoppmann geht in Rente . Wenn man sich mit dem prominenten Mordermittler unterhält, hat man überhaupt nicht das Gefühl, dass er sich seit 35 Jahren mit grausamen Fällen intensiv beschäftigt hat. Er wirkt so geerdet, fröhlich, klar. Abgesehen davon, dass ihm großer Respekt für seine beruflichen Leistungen gebührt, kann man ihn auch dafür respektieren, einen Weg gefunden zu haben, Beruf und Alltag gesund voneinander zu trennen. Das kann manch ein Sacharbeiter im Büro, der mit harmlosen Dingen zu tun hat, nicht so gut.

Die Niederländer dürfen offiziell an Silvester nicht die Raketen und Böller zünden. Dennoch glaubt Feuerwerkshändler Hayo Wolff, dass die Niederländer bei ihm kaufen werden . Die Genehmigung für die Drive-in-Station hat der Eltener. Wenn sich der Feuerwerksweltmeister von 2018 da mal nicht verzockt. Das Thema und der Unmut darüber, dass die Niederländer a) hier trotz Ballerverbot einkaufen und b) womöglich in Emmerich ballern, erregt viele Menschen. Meine Prognose: Da kommt noch was, was dem Treiben im Vorfeld ein Ende setzen wird.

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